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	<title>Denis Simonet</title>
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	<description>SciFis Blog Ã¼ber die Piratenpartei, Politik und Alltag</description>
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		<title>Die Zeiten der privaten Netzpolizisten sind vorbei!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 17:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[EDÃ–B]]></category>
		<category><![CDATA[Logistep]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Schweiz wird RealitÃ¤t, wovon die Internetbenutzer in anderen LÃ¤ndern nur trÃ¤umen kÃ¶nnen. Das Bundesgericht stellte heute Morgen klar: Die PrivatsphÃ¤re steht Ã¼ber der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen.

Die Firma Logistep AG spÃ¤ht schon seit Jahren TauschbÃ¶rsenbenutzer aus, die mutmasslich uhrheberrechtlich geschÃ¼tztes Material zum Tausch anbieten. Die gewonnenen Daten verkauft sie dann an die Musik- und Filmindustrie. Dieses GeschÃ¤ft mit IP-Adressen betreibt sieÂ schon seit lÃ¤nger [...]]]></description>
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<p>In der Schweiz wird RealitÃ¤t, wovon die Internetbenutzer in anderen LÃ¤ndern nur trÃ¤umen kÃ¶nnen. Das Bundesgericht <a href="http://www.bger.ch/index/press/press-inherit-template/press-mitteilungen.htm?id=tf1" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bger.ch/index/press/press-inherit-template/press-mitteilungen.htm?id=tf1&amp;referer=');">stellte heute Morgen klar</a>: Die PrivatsphÃ¤re steht Ã¼ber der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen.</p>
<p>Die Firma <a href="http://www.logistepag.com/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.logistepag.com/?referer=');">Logistep AG</a> spÃ¤ht schon seit Jahren TauschbÃ¶rsenbenutzer aus, die mutmasslich uhrheberrechtlich geschÃ¼tztes Material zum Tausch anbieten. Die gewonnenen Daten verkauft sie dann an die Musik- und Filmindustrie. Dieses GeschÃ¤ft mit IP-Adressen betreibt sieÂ schon seit lÃ¤ngerem, auch in LÃ¤ndern wie Deutschland, Frankreich und die USA. Nun stellte unser oberstes Gericht fest, dass IP-Adressen Personendaten im Sinne des Datenschutzgesetzes darstellen.Â Logisteps Vorgehen ist somit ein Eingriff in die vom Staat zu schÃ¼tzende PrivatsphÃ¤re der Netz-User und folglich illegal.Â LogistepÂ muss nunÂ ihre TÃ¤tigkeit als Hilfssheriff der Contentindustrie in der Schweiz mangels rechtlicher Grundlagen einstellen.</p>
<p>Der EidgenÃ¶ssische DatenschÃ¼tzerÂ zeigt sichÂ inÂ einer <a href="http://www.edoeb.admin.ch/aktuell/01688/index.html?lang=de" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.edoeb.admin.ch/aktuell/01688/index.html?lang=de&amp;referer=');">Medienmitteilung</a> bestÃ¤tigt:</p>
<blockquote><p>Das BundesÂ­gericht ist der Argumentation des EDÃ–B praktisch vollumfÃ¤nglich gefolgt und setzt damit ein Zeichen gegen die auch in anderen Bereichen erkennbare Tendenz von Privaten, Aufgaben an sich zu ziehen, die klar dem Rechtsstaat obliegen.</p></blockquote>
<p>Seine Zusammenfassung des Urteils:</p>
<blockquote><p>Laut heute ergangenem Urteil des Bundesgerichts in Lausanne sind IP-Adressen eindeutig Personendaten, womit sie unter das Datenschutzgesetz fallen. Weiter erachtet es das hÃ¶chste Gericht in einer Mehrheitsentscheidung als unzulÃ¤ssig, wenn private Unternehmen heimlich IP-Adressen ausforschen. DafÃ¼r, so der heutige Bundesgerichtsentscheid, fehle ein ausreichender Rechtfertigungsgrund. Die Firma Logistep AG darf ab sofort keine Daten mehr sammeln und weitergeben, d.h. sie muss jede Datenbearbeitung im Bereich des Urheberrechts einstellen.</p></blockquote>
<p>Auf die haltlosen Aussagen von Logistep im <a href="http://www.20min.ch/digital/webpage/story/Thuer-gewinnt-gegen-IP-Sammler-16037958" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.20min.ch/digital/webpage/story/Thuer-gewinnt-gegen-IP-Sammler-16037958?referer=');">Artikel</a> von 20 Minuten will ich gar nicht eingehen. Es dÃ¼rfte jedem klar sein, dass dies lediglich geschÃ¤ftsfÃ¶rderndes Geschwafel ist.Â Das Bundesgericht korrigierte mit diesem Urteil den vorangehenden Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts. Zu Recht!</p>



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<li><a href='http://www.denissimonet.ch/2009/11/14/medienmitteilung-des-edob-zu-google-street-view/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Medienmitteilung des EDÃ–B zu Google Street View'>Medienmitteilung des EDÃ–B zu Google Street View</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>SuisseID: Wo bleibt das SECO?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 11:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Seco]]></category>
		<category><![CDATA[SuisseID]]></category>

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		<description><![CDATA[Da mich Claudia Roy dazu aufforderte habe ich nun meine Kritik an der SuisseID in die Diskussionen der Amazee-Gruppe eingebracht. Doch wo bleibt nun die versprochene Konversation mit angeregten Pro/Contras, wie sie uns Frau Roy so schÃ¶n ausformuliert anbot? Bisher gab es auf meine drei DiskussionsbeitrÃ¤ge genau vier Antworten - im Unterschied zu meinem angeblich nicht Ã¶ffentlichen Blog wo bisher rund 20 Antworten folgten. Vom SECO kam seit meinen Amazee-BeitrÃ¤gen keine Stellungsnahme und keine Reaktion. [...]]]></description>
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<p>Da mich Claudia Roy <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/08/22/wie-sehr-hangst-du-an-deiner-identitat/" target="_blank">dazu aufforderte</a> habe ich nun meine Kritik an der SuisseID in die Diskussionen der <a href="http://www.amazee.com/node/12957/area" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazee.com/node/12957/area?referer=');">Amazee-Gruppe</a> eingebracht. Doch wo bleibt nun die versprochene Konversation mit angeregten Pro/Contras, wie sie uns Frau Roy so schÃ¶n ausformuliert anbot? Bisher gab es auf meine drei DiskussionsbeitrÃ¤ge genau vier Antworten &#8211; im Unterschied zu meinem angeblich nicht Ã¶ffentlichen Blog wo bisher rund 20 Antworten folgten. Vom SECO kam seit meinen Amazee-BeitrÃ¤gen keine Stellungsnahme und keine Reaktion. War das <a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2010/08/Amazee_Interview_Christian_Weber.pdf" target="_blank">Interview mit Christian Weber</a> die angekÃ¼ndigte Diskussion ohne SchÃ¶nmalerei? Ich hoffe es nicht!</p>
<p>Erfreulich ist hingegen Michaels Zusammenfassung seiner Recherchen um die SuisseID. Er hat sie als Kommentar in meinem Blog gepostet. Danke Michael fÃ¼r die super Zusammenstellung mit Quellenangaben! Hier noch einmal in voller LÃ¤nge:</p>
<blockquote><p>Bis in vier Monaten soll es ja gem. SECO 300â€™000 (!) SuisseID-Besitzer geben (<a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/dqiHDz?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/dqiHDz?referer=http%3A%2F%2Fwww.denissimonet.ch%2F');" rel="nofollow" href="http://bit.ly/dqiHDz">http://bit.ly/dqiHDz</a>).  Damit meine eigenen Erkenntnisse zur Un-Sicherheit der SuisseID der  Nachwelt erhalten bleiben (mit Nachwelt meine ich die vielen tausenden  SuisseID-Besitzer welche dieses Blog noch lesen werden) habe in meine  zwei Hauptkritikpunkte â€žkurzâ€œ zusammengefasst:</p>
<p>1. SuisseID wurde ohne Zusammenarbeit mit der Wirtschaft entwickelt  d.h. vorallen ohne Zusammenarbeit mit unseren beiden Grossbanken â€“  tatsÃ¤chlich wurden diese vom Bund nicht einmal angefragt.  UBS / CS  haben fast 15 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet PKI / Smartcard, Millionen  von Benutzern und das Wichtigste: grundsÃ¤tzlich Interesse an  Zusammenarbeit. Die Folge ist nun, dass wir mit der SuisseID eine teure  InsellÃ¶sung haben welche die beiden Banken aufgrund der  SicherheitsmÃ¤ngel nicht einsetzen werden. UBS hat bereits reagiert und  verteilt Ihren Kunden eine eigene, gÃ¼nstigere und zugleich sicherere  LÃ¶sung: <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/cwvOBi?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/cwvOBi?referer=http%3A%2F%2Fwww.denissimonet.ch%2F');" rel="nofollow" href="http://bit.ly/cwvOBi">http://bit.ly/cwvOBi</a>.  Die vom SECO immer wieder betonte Zusammenarbeit mit den SuisseID  Anbietern (Post / QuaVadis etc.) ist von mir aus gesehen eine Farce.  Diese Unternehmen sind in erster Linie daran interessiert, mÃ¶glichst  viele SuisseIDâ€™s mit einer mÃ¶glichst hohen Gewinnmarge zu verkaufen.  Dies im Gegensatz zu den Banken welche aus Eigeninteressen an der  Sicherheit sehr stark interessiert sind.</p>
<p>2. Auch Deutschland beschÃ¤ftigt sich seit Jahren mit einer  entsprechenden LÃ¶sung fÃ¼r seine BÃ¼rger. Leider wurde auch hier offenbar  nicht miteinander gesprochen: die deutsche LÃ¶sung ist mit unserer  grÃ¶sstenteils inkompatibel. Die  â€žEckdatenâ€œ vom elektronischen  Personalausweise (ePA) sind aus Schweizer Sicht aber interessant:</p>
<p>Kosten DE: Der elektronischen Personalausweise (ePA) kostet 29 Euro  und ist 10 Jahre gÃ¼ltig. Der benÃ¶tigte Kartenleser kostet einmalige 35  Euro zusÃ¤tzlich.<br />
Kosten CH: SuisseID kostet alle 3 Jahre ca. CHF 160.â€“. ID muss separat gekauft werden</p>
<p>Sicherheit DE: Beim ePA erfolgt die Authentisierung (Login) bei  Anwendungen mit einem Klasse 1 Leser, fÃ¼r Qualifizierte Elektronische  Signatur (QES) wird ein Klasse 4 Leser eingesetzt. Das BSI (siehe Link  unten) begrÃ¼ndet dies wie folgt:</p>
<p>â€žÃœber die Terminalauthentisierung [PIN-Eingabe auf dem LesegerÃ¤t  -&gt; â€œTerminalâ€œ] weist sich der Leser als bestÃ¤tigtes Signaturterminal  aus. Ãœber diesen Mechanismus kann der Ausweis den Einsatz in einer fÃ¼r  die QES geeigneten Umgebung zumindest zum Teil Ã¼berprÃ¼fen, somit wird  das Sicherheitsniveau der QES-Erzeugung deutlich angehoben.â€œ<br />
Sicherheit CH: SuisseID verwendet fÃ¼r Alles einen Klasse 1 Reader (=niedrigste Sicherheitsstufe), also auch fÃ¼r QES</p>
<p>Zwar haben unsere lieben Nachbarn noch gar nicht damit begonnen ihren  ePA an die BÃ¼rger zu verteilen (erst ab November), schon jetzt steht  aber auch dieser in heftiger Kritik weil fÃ¼r die Authentisierung nur ein  Klasse 1 Reader verwendet wird. Zur Erinnerung: Bei der SuisseID wird  sogar fÃ¼r die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES) ein Klasse 1  Reader eingesetzt. In Deutschland wÃ¤re die SuisseID damit gem. den  Richtlinien des â€žBundesamt fÃ¼r Sicherheit in der Informationstechnikâ€œ  (BSI) offiziell nicht zugelassen <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/brKCPM?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/brKCPM?referer=http%3A%2F%2Fwww.denissimonet.ch%2F');" rel="nofollow" href="http://bit.ly/brKCPM">http://bit.ly/brKCPM</a> [PDF-Datei].</p>
<p>Links auf die entsprechenden Heise Artikel: <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/aCUEMU?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/aCUEMU?referer=http%3A%2F%2Fwww.denissimonet.ch%2F');" rel="nofollow" href="http://bit.ly/aCUEMU">http://bit.ly/aCUEMU</a> und <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/4Oj1pF?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/4Oj1pF?referer=http%3A%2F%2Fwww.denissimonet.ch%2F');" rel="nofollow" href="http://bit.ly/4Oj1pF">http://bit.ly/4Oj1pF</a></p>
<p>Zum Schluss mÃ¶chte ich noch auf einen Beitrag verweisen, welcher von  der ARD diese Woche ausgestrahlt wurde mit dem Titel: â€žDer neue  Personalausweis: HÃ¶here GebÃ¼hr â€“ weniger Sicherheitâ€œ. Die darin  geÃ¤usserte Kritik zur Sicherheit gilt 1:1 auch fÃ¼r die SuisseID:</p>
<p>Youtube: <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/be6aFV?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/be6aFV?referer=http%3A%2F%2Fwww.denissimonet.ch%2F');" rel="nofollow" href="http://bit.ly/be6aFV">http://bit.ly/be6aFV</a><br />
Direkt Link ARD: <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/cjvSX5?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/bit.ly/cjvSX5?referer=http%3A%2F%2Fwww.denissimonet.ch%2F');" rel="nofollow" href="http://bit.ly/cjvSX5">http://bit.ly/cjvSX5</a></p></blockquote>



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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die HeuchelbegrÃ¼ndung Kinderpornographie</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2010/09/02/die-heuchelbegrundung-kinderpornographie/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 21:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornographie]]></category>
		<category><![CDATA[NetzneutralitÃ¤t]]></category>
		<category><![CDATA[Spieleverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Das mag euch jetzt alle schocken, aber es muss raus. Haltet euch fest: es gibt bÃ¶se Menschen! Ãœberrascht? Dann lasst nicht los, es wird noch schlimmer: Zu den HÃ¤rtefÃ¤llen gehÃ¶ren MÃ¶rder und es gibt sogar KinderschÃ¤nder. Und das geht mal gar nicht. Lasst uns alle Grundrechte abschaffen, dann erwischen wir vielleicht etwas mehr von dem Gesindel!

Kommt dir diese Szene bekannt vor? Nein? Dann geh mal ins Bundeshaus und verfolge Debatten Ã¼ber neue Ãœberwachungsmethoden oder Verbote. Und wenn du ganz har [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Das mag euch jetzt alle schocken, aber es muss raus. Haltet euch fest: es gibt bÃ¶se Menschen! Ãœberrascht? Dann lasst nicht los, es wird noch schlimmer: Zu den HÃ¤rtefÃ¤llen gehÃ¶ren MÃ¶rder und es gibt sogar KinderschÃ¤nder. Und das geht mal gar nicht. Lasst uns alle Grundrechte abschaffen, dann erwischen wir vielleicht etwas mehr von dem Gesindel!</em></p>
<p>Kommt dir diese Szene bekannt vor? Nein? Dann geh mal ins Bundeshaus und verfolge Debatten Ã¼ber neue Ãœberwachungsmethoden oder Verbote. Und wenn du ganz hart im Nehmen bist dann begib dich in den deutschen Bundestag.</p>
<p>Die BekÃ¤mpfung und Verfolgung von pÃ¤dophilen Entgleisungen ist selbstverstÃ¤ndlich richtig und notwendig. Doch die zunehmenden hysterischen Reaktionen bereiten mir Sorgen. Es ist beÃ¤ngstigend einfach, Zensur, Verbote und Ãœberwachung einzufÃ¼hren. Der Trick ist simpel: Man behaupte, es werden damit bÃ¶se Terroristen, brutale MÃ¶rder oder sogar KinderschÃ¤nder erwischt. Et voilÃ ! SpÃ¤testens nach ErwÃ¤hnung des vermeintlich protegierenden Effekts fÃ¼r unsere SprÃ¶sslinge wird keiner mehr die Opposition wagen. Denn wer will sich schon Ã¶ffentlich gegen die BekÃ¤mpfung der PÃ¤dophilen stellen? Da ist es auch zweitrangig, ob die Massnahme wirklich hÃ¤lt was sie verspricht. Alternativen kommen auch nicht in Frage, man kann ja auch blind in alle Richtungen schiessen. Irgendetwas wird man schon treffen.  Hauptsache, die BevÃ¶lkerung hat das GefÃ¼hl, es wurde viel gegen Kinderpornographie getan. Oder gegen den Terrorismus.</p>
<p>Ein Blick auf die aktuelle Situation in der Schweiz ist frustrierend:</p>
<ul>
<li>Es gibt eine DNS-Sperrliste von der <em>Koordinationsstelle zur BekÃ¤mpfung der InternetkriminalitÃ¤t</em> (<a href="http://www.kobik.ch/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.kobik.ch/?referer=');">KOBIK</a>), die angeblich ausschliesslich Domainnamen enthÃ¤lt, die kinderpornographisches Material beherbergen. Kontrollieren kann es natÃ¼rlich niemand. Dass man diese Sperre selbst als Computerlaie in Minutenfrist aushebeln kann und dass diese Liste natÃ¼rlich auch ab und zu mal leakt stÃ¶rt scheinbar keinen.</li>
<li>KÃ¼rzlich wurde die Registrationspflicht fÃ¼r WLAN-Prepaidkarten (wie z.B. fÃ¼r Hotspots von der Swisscom) vom Parlament <a href="http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20073627" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20073627&amp;referer=');">gebilligt</a>. SelbstverstÃ¤ndlich wegen der KinderpornographiebekÃ¤mpfung. PÃ¤dophile und Terroristen sind ja kategorisch dumme Menschen und werden nie im Leben darauf kommen, dass es auch offene WLANs gibt. Dasselbe gilt fÃ¼r die Registrationspflicht der SIM-Karten: Es wird niemals ein bÃ¶ser Mensch auf die Idee kommen, im Aldi das Formular mit falschen Angaben auszufÃ¼llen.</li>
<li>Roland NÃ¤f, Psychosektensympathisant und leider seit kurzem PrÃ¤sident der SP Kanton Bern, schafft es sogar durch die <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/05/03/warum-ich-ein-schwerverbrecher-bin/" target="_self">Gleichsetzung von Gamern mit KinderschÃ¤ndern</a> ein Computerspieleverbot durchzupauken.</li>
<li>In der <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/05/26/grundrechte-als-feind-der-verbrechensbekampfung/" target="_blank">BÃœPF-Revision</a> soll der Bundestrojaner eingefÃ¼hrt werden. Ich sehe schon vor mir, wie alle NationalrÃ¤te das Ja-KnÃ¶pfchen betÃ¤tigen weil der Herr Techniklaie behauptet, dies sei ein effizientes Mittel gegen die Kinderpornographie.</li>
</ul>
<p>In Deutschland gab es mit dem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,711932,00.html" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0_1518_711932_00.html?referer=');">Projekt Inhope</a> eine kleine Welle der Vernunft. Dabei wurden ein Jahr lang die Quellen fÃ¼r das kinderpornographische Material offline genommen. Etwa ein Drittel der gemeldeten Plattformen wurden in diesem von der EU unterstÃ¼tzten Feldversuch erfolgreich offline genommen. Da dies aber zu wenig ist, sollen nun die &#8220;Netzsperren&#8221; in Deutschland aktiviert werden. Das ist natÃ¼rlich ein sehr logischer Schritt. Statt das teilweise funktionierende Vorgehen effizienter zu gestalten wird es durch Pseudosperren ersetzt, die faktisch die Verbreitung des Materials fÃ¶rdern werden. Bei der ganzen Hysterie scheint auch ein wichtiger rechtsstaatlicher Grundsatz gerne mal vergessen zu werden: Es kommt auch mal ein TÃ¤ter unbestraft davon!</p>
<p>Mein Fazit: Entweder ist die Politik voller PÃ¤dophiler, die sich den Zugang selber vereinfachen wollen oder sie ist ihrer Aufgabe nicht gewachsen. In beiden FÃ¤llen ist es unfair, dass die Internetcommunity darunter leiden muss.</p>
<p>Edit: Aufgrund eines Facebookcomments noch eine ErgÃ¤nzung. Der Sinn von diesem und all meinen Posts ist die MeinungsÃ¼bermittlung und -austausch. Wenn Du also etwas anders siehst oder Ideen zur LÃ¶sung hast dann halte das bitte als Kommentar fest. Reaktionen sind wichtig und erwÃ¼nscht!</p>



<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SuisseID: Sicherheit ist fÃ¼r das SECO zu teuer</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2010/08/27/suisseid-sicherheit-ist-fur-das-seco-zu-teuer/</link>
		<comments>http://www.denissimonet.ch/2010/08/27/suisseid-sicherheit-ist-fur-das-seco-zu-teuer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Amazee]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit ich Ã¼ber die fehlende Debatte um die Sicherheit der SuisseID schrieb, geht die Post ab. Eine Mitarbeiterin des SECO hat zu mir gefunden und sich auf eine Diskussion eingelassen. Gut gemeint ist aber leider nicht gut gemacht. Zwar forderte uns Frau Roy zum ungeschminkten Austausch auf der offiziellen Amazee-Plattform auf. Sie ergÃ¤nzte: "Ohne ein Monolog zu sein, ohne SchÃ¶nmalerei, mit angeregten Pro/Contras und Fakten." Doch was ich dort vorfand war alles andere als einladend. Eigentlich existierte Ã [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit ich Ã¼ber die fehlende Debatte um die Sicherheit der SuisseID <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/08/22/wie-sehr-hangst-du-an-deiner-identitat/" target="_self">schrieb</a>, geht die Post ab. Eine Mitarbeiterin des SECO hat zu mir gefunden und sich auf eine Diskussion eingelassen. Gut gemeint ist aber leider nicht gut gemacht. Zwar forderte uns Frau Roy zum ungeschminkten Austausch auf der <a href="http://www.amazee.com/suisseid-community" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazee.com/suisseid-community?referer=');">offiziellen Amazee-Plattform</a> auf. Sie ergÃ¤nzte: &#8220;Ohne ein Monolog zu sein, ohne SchÃ¶nmalerei, mit angeregten Pro/Contras und Fakten.&#8221; Doch was ich dort vorfand war alles andere als einladend. Eigentlich existierte Ã¼berhaupt kein Bereich, wo man die SuisseID hÃ¤tte kritisieren kÃ¶nnten. Aus diesem Grund <a href="http://www.amazee.com/node/12957/wall/2990" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazee.com/node/12957/wall/2990?referer=');">bat ich</a> die Admins der Gruppe um ein Forum &#8220;Kritik an der SuisseID&#8221;. Erfreulicherweise wurde <a href="http://www.amazee.com/node/12957/area/3948" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazee.com/node/12957/area/3948?referer=');">dieses</a> kurz darauf erstellt. Somit kann die ersehnte Debatte ja endlich beginnen! Oder doch nicht?</p>
<p>Leider nein. Denn die Gruppe ist nicht Ã¶ffentlich, man muss ihr also beitreten um mitdiskutieren zu kÃ¶nnen. DafÃ¼r muss natÃ¼rlich auch ein Benutzerkonto erstellt werden. Man kann sich zwar Ã¼ber Facebook, OpenID und die SuisseID authentifizieren. Nur funktionierte bei meinem Testlogin diese Schnittstelle nicht wirklich. Also musste ich mÃ¼hsam einen Account registrieren. Die nÃ¤chste Ãœberraschung: Nur die Wall kann man ohne GruppenangehÃ¶rigkeit beschreiben. Da die Gruppenbeitritte moderiert werden, musste ich auf den Folgetag warten, um mich endlich an den Diskussionen beteiligen zu kÃ¶nnen.</p>
<p>Zusammenfassend sind die Bestreben des SECO gut &#8211; sie haben immerhin eine offizielle Gruppe auf Amazee gegrÃ¼ndet. FÃ¼r ein Bundesamt sehr fortschrittlich! Die Umsetzung ist aber leider mangelhaft. Ich hoffe nun, dass unsere Feedbacks ernst genommen werden. Claudia Roy ist zwar fÃ¼r zwei Wochen in den Ferien, hat aber Besserung versprochen. Veronika Mischler hiess mich heute in der Gruppe willkommen und freut sich auf unsere Anmerkungen. Nun muss sich nur noch die Einsicht festigen, dass die Gruppe eine Dienstleistung des SECOs an uns ist und nicht umgekehrt. Ein wirklich offener Dialog besteht erst, wenn die Kommentare direkt beantwortet werden. Das <a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2010/08/Amazee_Interview_Christian_Weber.pdf">Amazee-Interview mit Christian Weber</a> wie es Frau Roy gestern fÃ¼hrte und verÃ¶ffentlichte ist gut und recht. Es beantwortet aber nur selektiv Fragen und wirft wieder neue auf.</p>
<p>Abschliessend will ich eine solche stellen. Denn kein Anbieter empfiehlt einen Class 2 (oder hÃ¶her) Reader und das SECO bezeichnet die StandardlÃ¶sung (Class 1 Reader zur SuisseID) als bedenkenlos sicher. Doch warum wÃ¤re, wie es Christian Weber behauptet, ein sichererer Class 2 oder Class 3 Reader als empfohlenes StandardlesegerÃ¤t zu teuer? Die UBS verteilt fÃ¼r 65 Franken top moderne Leser der Klasse 4 und Postfinance gibt ihre LesegerÃ¤te mit Pinpad sogar jedem Kunden gratis ab! Warum soll das also bei der SuisseID nicht gehen? Sollte uns unsere IdentitÃ¤t die paar Franken nicht wert sein?</p>



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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie sehr hÃ¤ngst Du an deiner IdentitÃ¤t?</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 15:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Seco]]></category>
		<category><![CDATA[SuisseID]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage soll sich jeder stellen, der es wagt, die Chipkarte mit dem Computer zu verbinden. Bei jeder E-Mail und bei jeder Bestellung musst Du dich fragen: Riskiere ich es, mich Ã¼ber die SuisseID zu identifizieren? Denn fÃ¼r das Seco ist die Lage klar: Wir sind alle selber schuld, wenn wir den USB-Stick mit der SuisseID am Computer anschliessen und uns so unsere IdentitÃ¤t klauen lassen. Der genaue Wortlaut:
Selbst wenn sich ein Hacker mit einem Trojaner Kenntnis vom PIN und von  der SuisseID Nummer be [...]]]></description>
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<p>Diese Frage soll sich jeder stellen, der es wagt, die Chipkarte mit dem Computer zu verbinden. Bei jeder E-Mail und bei jeder Bestellung musst Du dich fragen: Riskiere ich es, mich Ã¼ber die SuisseID zu identifizieren? Denn fÃ¼r das Seco <a href="http://www.netzwoche.ch/news/archiv/038823#an_x" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.netzwoche.ch/news/archiv/038823_an_x?referer=');">ist die Lage klar</a>: Wir sind alle selber schuld, wenn wir den USB-Stick mit der SuisseID am Computer anschliessen und uns so unsere IdentitÃ¤t klauen lassen. Der genaue Wortlaut:</p>
<blockquote><p>Selbst wenn sich ein Hacker mit einem Trojaner Kenntnis vom PIN und von  der SuisseID Nummer beschaffen kÃ¶nnte, nÃ¼tzt ihm das nichts. FÃ¼r einen  Missbrauch der IdentitÃ¤t fÃ¼r ein Login oder eine elektronische  Unterschrift mÃ¼sste er in jedem einzelnen Fall physisch auf die SuisseID  Karte oder den SuisseID USB-Stick zugreifen kÃ¶nnen.</p></blockquote>
<p>Christian Weber vom Seco rÃ¤umt ergÃ¤nzend ein:</p>
<blockquote><p>Wenn der PC des Nutzers bereits mit Malware infiziert ist und die  SuisseID Karte oder USB-Stick am Rechner steckt, erst dann besteht  ein  Risiko. Sobald die Hardware jedoch wieder vom Rechner entfernt wird ist  ein Angriff nicht mehr mÃ¶glich.</p></blockquote>
<p>Stick rein, identifizieren, Stick sofort  wieder rausreissen. Dann haben wir nichts zu befÃ¼rchten, vor allem wenn  wir keine Malware auf dem Computer haben. Security by obscurity also. Offensichtlich haben die Verantwortlichen fÃ¼r die SuisseID ihr Konzept nicht ganz zu Ende gedacht und verteidigen nun lieber die LÃ¼cken als dass sie potenzielle Designfehler eingestehen und diese Ã¶ffentlich diskutieren.</p>
<p>Trotz Kritik am Verhalten des Seco: Die Idee einer digitalen IdentifikationsmÃ¶glichkeit ist gut. Deshalb wÃ¼nsche ich mir eine Ã¶ffentliche Diskussion, zu der ich im Folgenden etwas beitragen will.</p>
<h3>Ist denn nun Malware auf meinen Computer?</h3>
<p>Der PIN wird in der StandardlÃ¶sung Ã¼ber die Computertastatur und somit durch das Betriebssystem an die Smartcard (SuisseID) Ã¼bertragen. Das Seco hÃ¤lt an diesem Vorgehen fest, weil der Benutzer selber dafÃ¼r sorgen soll, dass sich keine Malware auf dem Computer befindet. Doch damit setzt es voraus, dass es einen Weg gibt, jede Malware zu erkennen. Ein solcher Nichtexistenzbeweis ist aber selbst fÃ¼r Experten unmÃ¶glich zu erbringen. Wie sollen dann Anwender, die schon MÃ¼he mit der Bedienung der Maus haben, eine solche EinschÃ¤tzung machen kÃ¶nnen?</p>
<h3>Wenn nun Malware vorhanden ist: Wie lange darf der Stick im Computer sein?</h3>
<p>Der Vorteil von Computern ist, dass sie extrem schnell sind. Malware kann also in wenigen Sekunden etliche VertrÃ¤ge abschliessen und sich dabei der IdentitÃ¤t des Anwenders bedienen. Und die Gefahr ist real! Ich habe es selber getestet: Mit einem simplen &#8220;strace -p&#8221; konnte ich den Syscall fÃ¼r die PIN-Eingabe mitlesen. Dasselbe kann Malware tun. Die Antwort ist also: Der Stick darf in einer solchen Situation gar nicht am Computer angeschlossen werden. Doch wieviele User werden sich solche Fragen Ã¼berhaupt stellen oder schlicht die SuisseID im USB-Port vergessen? Ich sehe die SuisseID-Botnets schon vor mir&#8230;</p>
<h3>Gibt es Ã¼berhaupt eine MÃ¶glichkeit, die SuisseID sicherer zu gestalten?</h3>
<p>Ja! Davon bin ich Ã¼berzeugt. Diese Verbesserungen mÃ¼ssen aber am Konzept und nicht an der Software vorgenommen werden. Mein Vorschlag: Die PIN-Eingabe erfolgt Ã¼ber das LesegerÃ¤t fÃ¼r die SuisseID statt Ã¼ber die Computertastatur. Noch sicherer wÃ¤re ein zusÃ¤tzlicher Token, der sich wie beim eBanking jede Minute Ã¤ndert. ZusÃ¤tzlich muss jede Transaktion auf dem LesegerÃ¤t mit einem Knopfdruck bestÃ¤tigt werden. Die automatische Abwicklung etlicher VertrÃ¤ge wÃ¼rde so unterbunden, weil der Benutzer bei jeder Transaktion tÃ¤tig werden muss.</p>
<p>Siehst Du das Ã¤hnlich? Ãœbersehe ich vielleicht was? Hast Du einen besseren Vorschlag? Stimmt was nicht an meiner Argumentation? Ich freue mich Ã¼ber Deine Beteiligung an dieser Diskussion!</p>



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		<title>SPF, SIUG, SKS und PPS gegen den Bundestrojaner</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 21:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BÃœPF]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[PrivatsphÃ¤re]]></category>
		<category><![CDATA[SIUG]]></category>
		<category><![CDATA[SKS]]></category>
		<category><![CDATA[SPF]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute endete die Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes betreffend die Ãœberwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÃœPF). Die Piraten, Swiss Privacy Foundation (SPF), Swiss Internet User Group (SIUG) und die Stiftung fÃ¼r Konsumentenschutz (SKS) kritisieren die EinfÃ¼hrung des Bundestrojaners und die Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung. Diese Neuerungen sind ein unverhÃ¤ltnismÃ¤ssiger Eingriff in unsere PrivatsphÃ¤re. Kritisch ist auch die AbwÃ¤lzung der Kosten der Ãœberwachung auf die Interne [...]]]></description>
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<p>Heute endete die Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes betreffend die Ãœberwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (<a href="http://www.denissimonet.ch/2010/05/26/grundrechte-als-feind-der-verbrechensbekampfung/" target="_self">BÃœPF</a>). Die <a href="http://j.mp/bonWCo" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/j.mp/bonWCo?referer=');">Piraten</a>, <a href="http://www.privacyfoundation.ch/aktuelles/vernehmlassungsantwort-zur-totalrevision-des-bundesgesetzes-betreffend-die-%C3%BCberwachung-des-post-und-fernmeldeverkehrs-b%C3%BCpf.html" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.privacyfoundation.ch/aktuelles/vernehmlassungsantwort-zur-totalrevision-des-bundesgesetzes-betreffend-die-_C3_BCberwachung-des-post-und-fernmeldeverkehrs-b_C3_BCpf.html?referer=');">Swiss Privacy Foundation (SPF), Swiss Internet User Group (SIUG)</a> und die <a href="http://konsumentenschutz.ch/medienmitteilungen/archive/2010/08/18/nein-zum-ausspionieren-privater-computer.html" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/konsumentenschutz.ch/medienmitteilungen/archive/2010/08/18/nein-zum-ausspionieren-privater-computer.html?referer=');">Stiftung fÃ¼r Konsumentenschutz (SKS)</a> kritisieren die EinfÃ¼hrung des Bundestrojaners und die Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung. Diese Neuerungen sind ein unverhÃ¤ltnismÃ¤ssiger Eingriff in unsere PrivatsphÃ¤re. Kritisch ist auch die AbwÃ¤lzung der Kosten der Ãœberwachung auf die Internetdienstleister. Um MissverstÃ¤ndnisse vorzubeugen: Internetdienstleister sind alle Anbieter von Diensten im Internet. Das umfasst also nicht nur die Internet Service Provider (ISPs) wie die Swisscom und Cablecom sondern auch Internet CafÃ©s, Hotels mit WLAN und Webhoster wie Hostpoint und Hoststar. Jeder einzelne von ihnen soll nun die Hard- und Software fÃ¼r EchtzeitÃ¼berwachung selber berappen. Diese wird fÃ¼r die obligatorische Lizenzierung verlangt. Bei Weigerung drohen Strafen bis zu 100&#8217;000 Franken. FÃ¼r viele Grund genug, das Angebot gar nicht erst einzufÃ¼hren! Nun hoffe ich einmal mehr auf die Vernunft der Parlamentarier.</p>



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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nein zur Abzocke durch die SUISA!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 18:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfreisinnige]]></category>
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		<category><![CDATA[SUISA]]></category>
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Wir sollen nach den Kassetten, CDs, DVDs, Blueray-Discs und MP3-Playern nun auch noch beim Kauf von Handys UrheberrechtsgebÃ¼hren abdrÃ¼cken. Abzocke pur! Die Piraten und Jungfreisinnigen unterstÃ¼tzen die Swico im Rekurs gegen diesen Entscheid des Schiedsgerichts. Denn wenn wir nicht endlich die Notbremse ziehen, bezahlen wir weiterhin mehrfach fÃ¼r die MÃ¶glichkeit, Kultur zu konsumieren. Entsprechende Steuern auf USB-Sticks sind sogar schon in Diskussion. Aus diesem Grund machten wir heute in einer g [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2010/08/Karikatur.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1065" title="Karikatur" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2010/08/Karikatur.png" alt="" width="545" height="423" /></a></p>
<p>Wir sollen nach den Kassetten, CDs, DVDs, Blueray-Discs und MP3-Playern nun auch noch beim Kauf von Handys UrheberrechtsgebÃ¼hren abdrÃ¼cken. Abzocke pur! Die Piraten und Jungfreisinnigen unterstÃ¼tzen die Swico im Rekurs gegen diesen Entscheid des Schiedsgerichts. Denn wenn wir nicht endlich die Notbremse ziehen, bezahlen wir weiterhin mehrfach fÃ¼r die MÃ¶glichkeit, Kultur zu konsumieren. Entsprechende Steuern auf USB-Sticks sind sogar schon in Diskussion. Aus diesem Grund machten wir heute in einer gemeinsamen Medienmitteilung auf unsere <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=150291864982342" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.facebook.com/group.php?gid=150291864982342&amp;referer=');">Facebookgruppe</a> aufmerksam (20 Minuten hat bereits <a href="http://www.20min.ch/digital/hardware/story/16635703" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.20min.ch/digital/hardware/story/16635703?referer=');">darÃ¼ber berichtet</a>):</p>
<blockquote><p>30 Rappen pro Gigabye Speicherplatz auf Musikhandys sollen wir alle bezahlen. So lautet der Entscheid der Schiedskommission. Die SWICO hat das einzig Richtige getan und Rekurs gegen diese fÃ¼r die jungfreisinnigen und Piratenpartei unbegreifliche GebÃ¼hr eingelegt. Beide Parteien hoffen, dass die letzte Chance der Vernunft genutzt wird und die Richter diese Klage gutheissen.</p>
<p>Mit dem Entscheid der Schiedskomission sollen die Hersteller und Importeure musikfÃ¤higer Handys in Zukunft eine Abgabe entrichten. SelbstverstÃ¤ndlich werden diese Abgaben in Folge auf die Konsumenten abgewÃ¤lzt. Die Verwertungsgesellschaft SUISA forderte die GebÃ¼hr, da mit Musikhandys auch urheberrechtlich geschÃ¼tzte Werke kopiert und abgespielt werden kÃ¶nnen.</p>
<p>SWICO, Economiesuisse und der Dachverband der Urheber- und Nachbarrechtsnutzer (DUN) wehrten sich gegen den Tarif. Die SWICO hat nun Rekurs gegen den Entscheid eingelegt. Die jungfreisinnigen und die Piraten hoffen auf einen Erfolg, da die neue GebÃ¼hr die Konsumenten fÃ¼r das schlecht funktionierende GeschÃ¤ftsmodell der Contentindustrie bestraft.</p>
<p>Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb man fÃ¼r die MÃ¶glichkeit, Musik abzuspielen, zur Kasse gebeten werden soll. Wenn ein Handybesitzer beispielsweise einen Musiktitel bereits in einem Onlineshop gekauft und auf seinem Computer gespeichert hat, wurden bereits einmal oder sogar mehrfach GebÃ¼hren bezahlt. Brenda MÃ¤der, PrÃ¤sidentin der Jungfreisinnigen, fragt sich: &#8220;Um denselben Titel auch vom Handy aus abspielen zu dÃ¼rfen sollen nun dieselben GebÃ¼hren noch einmal bezahlt werden?&#8221; Es fÃ¤llt ihr schwer, einen Sinn darin zu finden.</p>
<p>Dabei zeigt sich, dass nicht nur Handys von der Problematik betroffen sein mÃ¼ssen: Auch auf einem USB-Stick kÃ¶nnen Musikdateien geladen und von einem anderen GerÃ¤t abgespielt werden. In Zukunft werden immer mehr GerÃ¤te multifunktional sein â€“ daraus darf keine Goldgrube fÃ¼r die SUISA werden. Entsprechende Diskussionen fÃ¼r USB-Sticks sind sogar schon im Gange. Mehrmals fÃ¼r die gleiche Leistung bezahlen â€“ das ist, wie wenn Migros oder Coop mehrere Kassen aufstellen wÃ¼rden, die fÃ¼r den Kauf desselben Produktes passiert werden mÃ¼ssen. Denis Simonet, PrÃ¤sident der Piratenpartei, ergÃ¤nzt: &#8220;Wenn man bedenkt, dass die Verwertungsgesellschaften fÃ¼r Bilder, Filme und Texte mit denselben fadenscheinigen Argumenten auch noch GebÃ¼hren erheben kÃ¶nnten, kÃ¶nnen daraus rasch ein paar Dutzend Kassen werden!&#8221;</p>
<p>Diese GebÃ¼hr darf keinesfalls durch die aktuelle Situation verharmlost werden: 30 Rappen mÃ¶gen auf den ersten Blick als wenig erscheinen. FÃ¼r ein 32-Gigabyte-iPhone wÃ¼rde die GebÃ¼hr aber schon fast zehn Franken ausmachen. Wenn man bedenkt, dass immer mehr Speicherplatz auf den GerÃ¤ten vorhanden sein wird, geht dies schnell einmal ins Geld!</p>
<p>Mit einer Internetkampagne mÃ¶chten die Piratenpartei und die jungfreisinnigen nun auf die absurde GebÃ¼hr aufmerksam machen. Schliesslich hÃ¶rt und besitzt fast jeder Musik &#8211; und fast jedes Mobiltelefon kann als Musikplayer verwendet werden!</p></blockquote>



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<li><a href='http://www.denissimonet.ch/2010/02/03/das-gesprach-mit-der-fdp/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das GesprÃ¤ch mit der FDP'>Das GesprÃ¤ch mit der FDP</a></li>
<li><a href='http://www.denissimonet.ch/2010/05/11/per-acta-durch-die-welt-der-piraten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Per ACTA durch die Welt der Piraten'>Per ACTA durch die Welt der Piraten</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Torrent Tweets: Herunterladen ohne Ãœberraschungen</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2010/08/09/torrent-tweets-herunterladen-ohne-uberraschungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 15:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Torrent]]></category>
		<category><![CDATA[Torrent Tweets]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon lange gibt es eine Kommentarfunktion bei den vielen Torrent-Trackern im Web. Manchmal findet man fÃ¼r die gewÃ¼nschte Ware aber einfach keine zusÃ¤tzlichen Angaben Ã¼ber die QualitÃ¤t und Echtheit. Die Antwort auf dieses Problem: Torrent Tweets. So heisst ein geplantes Feature fÃ¼r Torrent-Clients wie ÂµTorrent.Â Als Downloader empfinde ich diese angekÃ¼ndigte Twitterintegration als nette Hilfe. Denn ich muss dann nicht mehr mÃ¼hsam googlen ob es sich um einen Fake handelt oder nicht. Vorausgesetzt, d [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Schon lange gibt es eine Kommentarfunktion bei den vielen Torrent-Trackern im Web. Manchmal findet man fÃ¼r die gewÃ¼nschte Ware aber einfach keine zusÃ¤tzlichen Angaben Ã¼ber die QualitÃ¤t und Echtheit. Die Antwort auf dieses Problem: Torrent Tweets. So heisst ein <a href="http://blog.bittorrent.com/2010/08/05/new-to-apps-social-commenting-with-torrent-tweet/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/blog.bittorrent.com/2010/08/05/new-to-apps-social-commenting-with-torrent-tweet/?referer=');">geplantes Feature</a> fÃ¼r Torrent-Clients wie <a href="http://www.utorrent.com/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.utorrent.com/?referer=');">ÂµTorrent</a>.Â Als Downloader empfinde ich diese angekÃ¼ndigte Twitterintegration als nette Hilfe. Denn ich muss dann nicht mehr mÃ¼hsam googlen ob es sich um einen Fake handelt oder nicht. Vorausgesetzt, das Konzept hat Erfolg.</p>
<p>Doch es gibt auch eine Kehrseite:Â <a href="http://www.20min.ch/digital/webpage/story/Schneller-zum-perfekten-Download-21803503" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.20min.ch/digital/webpage/story/Schneller-zum-perfekten-Download-21803503?referer=');">20 Minuten Online</a> berichtet heute darÃ¼ber und zitiert Roger Chevallaz, GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der Schweizerische Vereinigung zur BekÃ¤mpfung der PiraterieÂ <a href="http://www.safe.ch/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.safe.ch/?referer=');">(SAFE)</a>:</p>
<blockquote><p>Wir beobachten das Ganze mit grossem Interesse, denn dank der App erfahren wir unter anderem, welche Torrents gerade sehr beliebt sind.</p></blockquote>
<p>Ich befÃ¼rchte, dass viele User leichtfertig mit ihrem persÃ¶nlichen Account verbreiten werden, was sie gerade saugen oder verbreiten. FÃ¼r die Contentindustrie im Fall von urheberrechtlich geschÃ¼tztem Material ein gefundenes Fressen. Die von SAFE betonte neue MÃ¶glichkeit, Statistiken zu erstellen, wird ausserdem garantiert zu weiteren unhaltbaren Ausheulexzessen vonseiten IFPI und co fÃ¼hren. Deswegen muss der nichtkommerzielle Austausch von Kultur endlich legal werden. Das allgemeine BedÃ¼rfnis danach ist ein Fakt und kann gerade durch solche Neuentwicklungen nicht streitig gemacht werden. Und vergesst nicht: Der Musikindustrie <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/06/17/freiheitskampf-in-luzern/" target="_self">geht es besser den je</a>! Das beweisen auch die seit 2007 <a href="http://www.gulli.com/news/uk-musikindustrie-nimmt-3-9-milliarden-britische-pfund-im-jahr-2009-ein-2010-08-04" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gulli.com/news/uk-musikindustrie-nimmt-3-9-milliarden-britische-pfund-im-jahr-2009-ein-2010-08-04?referer=');">konstant steigenden Einnahmen</a> der Musikindustrie in Grossbritannien.</p>



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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die zehn Thesen zur Netzpolitik</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 16:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutschen Piraten haben zehn Thesen zur Netzpolitik verÃ¶ffentlicht. Sie sind einer Einladung des Bundesinnenministers Thomas de MaziÃ¨re gefolgt, der zuvor seine "Grundlagen fÃ¼r eine gemeinsame Netzpolitik Zukunft der Zukunft"  in Form von 14 Thesen vorstellte. GestÃ¼tzt von neun Feststellungen mit daraus resultierenden Forderungen lautet die zehnte These der Piratenpartei Deutschland: Das Netz ist der SchlÃ¼ssel zum Abwenden der Katastrophe. Wenn unsere Parlamentarier doch endlich mal die Relevanz de [...]]]></description>
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<p>Die deutschen Piraten haben <a href="http://www.piratenpartei.de/pressemitteilung/zehn-thesen-zur-netzpolitik-der-piratenpartei" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.piratenpartei.de/pressemitteilung/zehn-thesen-zur-netzpolitik-der-piratenpartei?referer=');">zehn Thesen zur Netzpolitik</a> verÃ¶ffentlicht. Sie sind einer Einladung des Bundesinnenministers Thomas de MaziÃ¨re gefolgt, der zuvor seine &#8220;Grundlagen fÃ¼r eine gemeinsame Netzpolitik Zukunft der Zukunft&#8221;  in Form von <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/14-thesen-zu-den-grundlagen-einer-gemeinsamen-netzpolitik-der-zukunft/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.netzpolitik.org/2010/14-thesen-zu-den-grundlagen-einer-gemeinsamen-netzpolitik-der-zukunft/?referer=');">14 Thesen </a>vorstellte. GestÃ¼tzt von neun Feststellungen mit daraus resultierenden Forderungen lautet die zehnte These der Piratenpartei Deutschland: <strong>Das Netz ist der SchlÃ¼ssel zum Abwenden der Katastrophe.</strong> Wenn unsere Parlamentarier doch endlich mal die Relevanz des Internets   erkennen wÃ¼rden! Denn die sorgfÃ¤ltige Behandlung darf nicht lÃ¤nger den analogen Themen vorbehalten sein. Ich empfehle die LektÃ¼re beider BeitrÃ¤ge.</p>



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		<title>Offener Brief: Demokratie fÃ¼r alle!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal mehr geht es um ACTA. In der Schweiz ist klar: Das Institut fÃ¼r geistiges Eigentum (IGE) ist verantwortlich fÃ¼r die Verhandlungen und handelt im direkten Auftrag unserer Exekutiven, dem Bundesrat. In der EU sieht das anders aus: Die EU-Kommission und die EU-LÃ¤nder streiten sich um die Verantwortung und den unterrichteten EU-Parlamentariern wird eine Ã¶ffentliche Diskussion um ACTA verboten. Konfrontiert man die Verhandlungsdelegierten damit, ist die Antwort: ACTA wird in keinster Weise im Geheimen [...]]]></description>
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<p>Einmal mehr geht es um ACTA. In der Schweiz ist klar: Das Institut fÃ¼r geistiges Eigentum (IGE) ist verantwortlich fÃ¼r die Verhandlungen und handelt im direkten Auftrag unserer Exekutiven, dem Bundesrat. In der EU sieht das anders aus: Die EU-Kommission und die EU-LÃ¤nder streiten sich um die Verantwortung und den unterrichteten EU-Parlamentariern wird eine Ã¶ffentliche Diskussion um ACTA <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/07/13/transparente-geheimverhandlungen/" target="_self">verboten</a>. Konfrontiert man die Verhandlungsdelegierten damit, ist die Antwort: ACTA wird in keinster Weise <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/07/13/transparente-geheimverhandlungen/" target="_self">im Geheimen verhandelt</a>. Dieselben UnterhÃ¤ndler geben Ã¼brigens zu, nicht in jedem Punkt zu wissen, worum es geht. Es ist einmal mehr fraglich,Â wieÂ man von Transparenz reden kann, wenn einmalig ein Text <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/05/11/per-acta-durch-die-welt-der-piraten/" target="_self">verÃ¶ffentlicht wird</a>, den nicht mal die Verfasser verstehen und der mittlerweilen <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/07/15/trotz-maulkorb-die-transparenz-siegt/" target="_self">total veraltet ist</a>.Â Auf diese tragischen und undemokratischenÂ ZustÃ¤nde macht der <a href="http://web.piratenpartei.de/OffenerBrief-100721-Offener-Brief-an-die-EU-Komission-und-an-die-regierung-der-Bundesrepublik-Deutschland" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/web.piratenpartei.de/OffenerBrief-100721-Offener-Brief-an-die-EU-Komission-und-an-die-regierung-der-Bundesrepublik-Deutschland?referer=');">offene Brief der deutschen Piraten</a> aufmerksam.</p>
<p>Die <a href="http://www.piratenpartei.de/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.piratenpartei.de/?referer=');">Piratenpartei Deutschland</a> begrÃ¼ndet die Post an die EU-Kommission und die Regierung Deutschlands folgendermassen:</p>
<blockquote><p>ï»¿ï»¿Die Geheimhaltung der ACTA-Verhandlungen zeugt von einem Misstrauen gegenÃ¼ber den BÃ¼rgern, von denen wiederum blindes Vertrauen in den guten Willen der Verhandlungspartner eingefordert wird. Diesen untragbaren Widerspruch prangern wir in unserem offenen Brief an und fordern Kommission und Bundesregierung auf, die ACTA-Verhandlungen endlich offenzulegen.</p></blockquote>
<p>Diese Feststellung ist richtig und gilt gewissermassen auch fÃ¼r die Schweiz. Das IGE hat uns schon mehrfach um Vertrauen in die Delegation gebeten. Hier nun der Brief in voller LÃ¤nge:</p>
<blockquote><p>ï»¿Offener Brief<br />
an die EU-Kommission und<br />
an die Regierung der Bundesrepublik Deutschland</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Seit mehr als zwei Jahren verhandeln Staaten und StaatenbÃ¼nde unter Ausschluss der Ã–ffentlichkeit Ã¼ber das Handelsabkommen ACTA, das Anti-Counterfeiting Trade Agreement. Nur gelegentlich sickern inoffiziell Zwischenergebnisse oder vermeintliche Zwischenergebnisse durch. Erst jÃ¼ngst hat das EuropÃ¤ische Parlament diese Vorgehensweise kritisiert und gefordert, die Parlamente Ã¼ber den jeweiligen Verhandlungsstand zu informieren. Zu den ACTA-Verhandlungen stellen wir Ihnen im folgenden einige Fragen und bitten Sie um Antworten.</p>
<p>Was sind die GrÃ¼nde fÃ¼r die Geheimhaltung der ACTA-Verhandlungen? Geheimhaltung ist dann sinnvoll, wenn man eine Strategie plant und seine Gegner darÃ¼ber im Unklaren lassen will. Die Geheimverhandlungen sind also Ausdruck eines grundsÃ¤tzlichen Misstrauens gegenÃ¼ber der Ã–ffentlichkeit, in deren Interesse Sie handeln sollen.</p>
<p>Gleichzeitig begegnen Sie jeglicher Kritik seitens der BÃ¼rgerbewegungen mit UnverstÃ¤ndnis. Sie zeigen sich verwundert Ã¼ber die Bedenken, die durch die intransparente VerhandlungsfÃ¼hrung und das Durchsickern ungesicherter Informationen erst geschÃ¼rt werden.</p>
<p>Warum fordern Sie mehr Vertrauen in den guten Willen der Verhandlungsdelegationen, wenn Sie selbst nicht bereit sind, den BÃ¼rgern ebenfalls Vertrauen entgegenzubringen und den Verhandlungsstand offenzulegen?</p>
<p>Warum weigern Sie sich, den aktuellen Verhandlungsentwurf zu verÃ¶ffentlichen? Damit kÃ¶nnten Sie doch leicht unsere BefÃ¼rchtungen entkrÃ¤ften, ACTA verletze BÃ¼rgerrechte.</p>
<p>Wir fordern:</p>
<ul>
<li>Der aktuelle Verhandlungsstand muss verÃ¶ffentlicht werden.</li>
<li>Alle betroffenen Gruppen â€“ Politik, Zivilgesellschaft und Industrie â€“ mÃ¼ssen in die Verhandlungen einbezogen werden.</li>
<li>Es muss einen Dialog zwischen den ACTA-Delegationen und der europÃ¤ischen Ã–ffentlichkeit geben. Dieser Dialog muss offen, ehrlich und verstÃ¤ndlich sein.</li>
</ul>
<p>Wir appellieren an Sie: Nehmen Sie die Verantwortung wahr, die Sie gegenÃ¼ber den BÃ¼rgern Deutschlands und Europas haben!</p>
<p>Wir hoffen auf baldige Antwort und verbleiben<br />
mit freundlichen GrÃ¼ÃŸen</p>
<p>Piratenpartei Deutschland</p></blockquote>



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<li><a href='http://www.denissimonet.ch/2010/06/28/acta-gehort-ad-acta/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Acta gehÃ¶rt ad acta&#8230;'>Acta gehÃ¶rt ad acta&#8230;</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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