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	<title>Denis Simonet &#187; Piratenpartei</title>
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	<description>über die Piratenpartei, Politik und Alltag</description>
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		<title>Zürcher Verkehrsbetriebe wegen Urheberrechtsverletzungen eingestellt?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 15:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Das FBI anzeigen? Nun, man kann von der Aktion der katalanischen Piraten halten was man will. Doch eins ist klar: Die plötzliche Schliessung MegaUploads hat unnötigen Kollateralschaden angerichtet. Wie gross er ist, kann kaum abgeschätzt werden. Die Katalanen (Duden: Katalonien ist das Land, Katalanen sind dessen Bewohner) versuchen es, indem sie ein Formular zur Vefügung stellen, womit sich Opfer melden können. Doch Vorsicht: Der Schaden entstand nicht, wie es 20 Minuten schreibt, weil irgendwelches... <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/30/zurcher-verkehrsbetriebe-wegen-urheberrechtsverletzungen-eingestellt/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2012/01/megaupload.png"><img class=" wp-image-3374 alignleft" title="megaupload" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2012/01/megaupload-300x176.png" alt="" width="210" height="123" /></a>Das FBI anzeigen? Nun, man kann von der <a href="http://torrentfreak.com/megaupload-users-plan-to-sue-the-fbi-over-lost-files-120126/" target="_blank">Aktion der katalanischen Piraten</a> halten was man will. Doch eins ist klar: Die plötzliche Schliessung MegaUploads hat unnötigen Kollateralschaden angerichtet. Wie gross er ist, kann kaum abgeschätzt werden. Die Katalanen (Duden: Katal<strong>o</strong>nien ist das Land, Katal<strong>a</strong>nen sind dessen Bewohner) versuchen es, indem sie ein <a href="http://megaupload.pirata.cat/">Formular</a> zur Vefügung stellen, womit sich Opfer melden können. Doch Vorsicht: Der Schaden entstand nicht, wie es <a href="http://www.20min.ch/digital/webpage/story/MegaUpload-Nutzer-wollen-FBI-verklagen-24240263" target="_blank">20 Minuten schreibt</a>, weil irgendwelches «Eigentum» für immer weg ist oder weil die Benutzer «enteignet» wurden. Diese Terminologie verwendet die Unterhaltungsindustrie, um Mitleid oder schlechte Gefühle zu wecken. Nein, der Schaden ist in diesem Fall offensichtlich. Denn mit der unangekündigten Deaktivierung des Dienstes ging alles Geld für bereits bezahlte Premium-Accounts verloren. Ausserdem wurden Dateien unzugänglich gemacht, die entweder als Backup oder sogar primär dort abgespeichert wurden. Natürlich kann man über Sinn und Unsinn diskutieren, sich auf die Zuverlässigkeit solcher Dienste zu verlassen. Faktisch handelt es sich bei 1-Click-Hostern aber um Online-Speicher, worauf man speichern kann was man will. Ähnlich wie bei einer externen Festplatte.</p>
<p>Es gab meiner Auffassung nach keinen Grund, diesen Schaden in Kauf zu nehmen. Auf 20 Minuten hat ein Leser darauf eingewendet:</p>
<blockquote><p>Wenn die Polizei einen Bus stoppt, in dem ein Verbrecher sitzt, können die anderen Passagiere dann die Polizei verklagen? Wenn eine Maschinerie, die teilweise für Verbrechen genutzt wird, nur ganz abgeschaltet werden kann, dann muss sie eben ganz abgeschaltet werden. Typisch Piratenpartei!</p></blockquote>
<p>Der Vergleich ist so nicht richtig. MegaUpload war einer der grössten Hoster seiner Art und die Verantwortlichen haben viele Server betrieben. Ich schlage deshalb diesen alternativen Vergleich vor:</p>
<blockquote><p>Weil es die Verkehrsbetriebe Zürich gebilligt haben, dass in den Bussen und Trams urheberrechtlich geschützte Lieder gesungen werden, wurden die Verantwortlichen verhaftet und der öffentliche Verkehr sofort stillgelegt. Monats- und Jahresabonnemente werden nicht zurückerstattet und Fundgegenstände im Fundbüro können nicht mehr abgeholt werden.</p></blockquote>
<p>Es dürfte allen einleuchten, dass dieses Vorgehen unverhältnismässig wäre. Vor allem, wenn das ganze auch noch im Auftrag des FBI geschieht. Deshalb halte ich das Vorgehen gegen MegaUpload für falsch. Klar: Die Betreiber haben allem Anschein nach Urheberrechtsverletzungen gebilligt oder sogar gefördert. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, haben die Betreiber durch die Arbeit anderer viel Geld gescheffelt. Das wäre auch nach unserem <a href="http://www.piratenpartei.ch/sites/default/files/Positionspapier%20Urheberrecht%20v1.0.pdf" target="_blank">Positionspapier zur Modernisierung des Urheberrechts</a> nicht in Ordnung. Zumindest bei Werken, die noch nicht länger als 14 Jahre veröffentlicht sind. Trotz dieses begründeten Verdachts sehe ich keine unmittelbare Gefahr, die höher zu gewichten ist als der angerichtete Schaden.</p>
<p>Geht es um Beweissicherung? So aggressiv wie die Behörden in diesem Fall vorgingen hoffe ich, dass auch ohne Auswertung irgendwelcher Logs bereits sehr belastende Beweise gegen die Betreiber vorliegen. Ich erinnere an die Atombombe im Irak. Oder geht es darum, auch noch die Uploader zu bestrafen? Es mag sein, dass sich diese nach aktueller Gesetzgebung strafbar machen, wenn sie Links zu geschützter Kultur öffentlich verbreiten. Doch es gibt nicht nur die Interessen der Rechtevertreter. Viele Benutzer haben Sicherheitskopien aufrichtig erworbener Kultur oder schlicht Kopien ihrer Urlaubsvideos auf MegaUpload gespeichert. Diese Kunden haben auch Interessen, die a priori nicht weniger wiegen als diejenigen der RIAA und MPAA.</p>
<p>So oder so gäbe es eine Möglichkeit, die Benutzer den selber hochgeladenen Content wieder zur Verfügung zu stellen. Doch das scheint die Strafverfolgungsbehörden unter dem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,810723,00.html" target="_blank">Einfluss</a> der <a href="http://andipopp.wordpress.com/2012/01/23/definition-die-contentmafia/" target="_blank">MAFIAA</a> nicht zu kümmern. Der Spiegel <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,812144,00.html" target="_blank">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Wie die Nachrichtenagentur AP meldet, könnte die Löschung von Daten, die User auf die Plattform hochgeladen haben, <a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=146068504" target="_blank">bereits am Donnerstag dieser Woche</a> beginnen. Das verlautete aus us-amerikanischen Justizbehörden, die auch die Verhaftung von Dotcom und weiteren Beschuldigten veranlasst hatten.</p>
<p>[...]</p>
<p>An die 50 Millionen Nutzer hätten der Plattform auch persönliche Daten einschließlich vertraulicher Dokumente und Familienfotos anvertraut. Derzeit arbeite MU mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um die Datenlöschung zu verhindern.</p></blockquote>
<p>Ist es wirklich in Ordnung, die persönlichen Dateien von 50 Millionen Nutzern zu löschen, weil sie sich den falschen Hoster ausgesucht haben? Kommentare sind erwünscht!</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3354&amp;md5=bdc82a9029d60582fadaccff9dc99b97" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blackout: Stop «Stop Online Piracy Act»</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2012/01/16/blackout-stop-stop-online-piracy-act/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Blackout]]></category>
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		<category><![CDATA[MAFIAA]]></category>
		<category><![CDATA[MPAA]]></category>
		<category><![CDATA[RIAA]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Leider war die Musikindustrie in vielen Ländern ziemlich erfolgreich mit ihrer Angstmacherei. In den USA stehen immer wieder Gesetze wie der «Stop Online Piracy Act» (SOPA) zur Debatte. Ähnlich wie beim DMCA und bei ACTA verstecken sich hinter SOPA Repressalien Zwecks Gewinnmaximierung der Unterhaltungsindustrie. Mein persönlicher Favorit der Akronyme ist übrigens der  «Preventing Real Online Threats to Economic Creativity and Theft of Intellectual Property Act», kurz PROTECT IP Act, kurz... <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/16/blackout-stop-stop-online-piracy-act/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider war die Musikindustrie in vielen Ländern ziemlich erfolgreich mit ihrer Angstmacherei. In den USA stehen immer wieder Gesetze wie der «<a href="http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Stop_Online_P​iracy_Act" target="_blank">Stop Online Piracy Act</a>» (SOPA) zur Debatte. Ähnlich wie beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DMCA" target="_blank">DMCA</a> und bei <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/06/28/acta-gehort-ad-acta/" target="_blank">ACTA</a> verstecken sich hinter SOPA Repressalien Zwecks Gewinnmaximierung der Unterhaltungsindustrie. Mein persönlicher Favorit der Akronyme ist übrigens der  «Preventing Real Online Threats to Economic Creativity and Theft of Intellectual Property Act», kurz <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/PROTECT_IP_Act" target="_blank">PROTECT IP Act</a>, kurz PIPA. Der Spass bei den wohlklingenden Namen hört aber rasch auf.</p>
<p>SOPA ist die aktuell brenzligste Idee von RIAA und MPAA, auf Twitter oft auch <a href="http://www.mafiaa.ch/" target="_blank">#MAFIAA</a> genannt. Dieses Gesetz dient offensichtlich der Finanzierung weiterer Yachten für die Direktoren von EMI, Universal und co.; die Bekämpfung des Austauschs von Kultur erreicht damit eine neue Ebene. Denn diesmal steht nichts geringeres als die Meinungsfreiheit auf dem Spiel. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stop_Online_Piracy_Act" target="_blank">Wikipedia</a> fasst es folgendermassen zusammen:</p>
<blockquote><p>Das Gesetz würde es dem <a title="Justizministerium der Vereinigten Staaten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Justizministerium_der_Vereinigten_Staaten">US-Justizministerium</a> und Copyright-Inhabern erlauben, gerichtliche Verfügungen gegen die Betreiber von Internetseiten zu beantragen, die einen Verstoß gegen das <a title="Copyright law (Vereinigte Staaten)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copyright_law_(Vereinigte_Staaten)">US-amerikanische Copyright</a> darstellen. Den Zweck der Maßnahme wählt der Antragsteller. Zum Beispiel kann eine Verfügung Werbeagenturen und Bezahldiensten die Zusammenarbeit mit Inhabern betroffener Internetseiten untersagen und so das Tätigen weiterer <a title="Transaktion (Wirtschaft)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transaktion_(Wirtschaft)">Geschäfte</a> verhindern.</p>
<p>Auch das Anzeigen der Internetseite in Suchmaschinen könnte blockiert werden. Durch das Gesetz würde das Herunterladen geschützter Inhalte zu einer <a title="Verbrechen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen">schweren Straftat</a>.[...]</p></blockquote>
<p>Wie ich in einem <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/sopa_weisses_haus_dns_sperren_google_1.14360763.html" target="_blank">Artikel der NZZ</a> schon betont habe, könnten Blogs abgeschaltet werden, weil in einem Kommentar ein Link zu urheberrechtlich geschützten Werken gepostet wurde. Besonders verheerend, sollte es sich dabei um einen wichtigen Blog handeln, wie etwa bei den arabischen Unruhen. Hoffen wir, dass der US-Gesetzgeber die Contentindustrie durchschaut und unsere Grundrechte nicht dem Jammern einer <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/12/24/denkt-an-die-kinder/" target="_blank">blühenden Industrie</a> opfert. Die Inhalte dieses Gesetzes sind übrigens so realitätsfremd und schränken die Grundrechte dermassen ein, dass sich Google, Facebook, Amazon und Wikipedia <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/sopa_google_microsoft_nintendo_electronic_arts_stop_online_piracy_act_1.14042973.html" target="_blank">überlegen</a>, am 18. Januar aus Protest gewisse Dienste abzuschalten. Die Piratenpartei Schweiz wird voraussichtlich vielen <a href="http://www.pp-international.net/node/510" target="_blank">Schwesterparteien</a> folgen und unter dem Motto «Stop censorphip» am <a href="http://sopastrike.com/" target="_blank">Blackout</a> teilnehmen. Einen Vorstandsentscheid dazu fällen wir morgen Abend.</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3314&amp;md5=11e29a6fae420fb62236c2616c88a2a3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Filesharing auch in Schweizer Behörden?</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2012/01/07/filesharing-auch-in-schweizer-behorden/</link>
		<comments>http://www.denissimonet.ch/2012/01/07/filesharing-auch-in-schweizer-behorden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 19:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die französische Regierung betreibt offenbar illegales Filesharing. Peinlich, zumal Sarkozy bekannt dafür ist, die Gier der Unterhaltungsindustrie mit fragwürdigen Methoden zu stillen. Natürlich verwundert es mich nicht, dass auch im Elysée-Palast Kultur ausgetauscht wird. Es handelt sich dabei schliesslich um ein natürliches menschliches Verhalten, das nicht einfach durch Repression aus der Welt geschaffen werden kann. Gerade der Präsident Frankreichs sollte die Schlagwörter der Französischen... <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/07/filesharing-auch-in-schweizer-behorden/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die französische Regierung <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bittorrent-im-Elysee-Palast-1397513.html">betreibt offenbar illegales Filesharing</a>. Peinlich, zumal Sarkozy bekannt dafür ist, die Gier der Unterhaltungsindustrie mit fragwürdigen Methoden <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/06/20/frankreich-zensur-als-beitrag-zur-zivilisierung-des-internets/">zu stillen</a>. Natürlich verwundert es mich nicht, dass auch im Elysée-Palast Kultur ausgetauscht wird. Es handelt sich dabei schliesslich um ein natürliches menschliches Verhalten, das nicht einfach durch Repression aus der Welt geschaffen werden kann. Gerade der Präsident Frankreichs sollte die Schlagwörter der Französischen Revolution nicht nur <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/05/24/die-diktatur-frankreich/" target="_blank">in den Mund nehmen</a> sondern leben. Das bedeutet keine Zensur (liberté), Netzneutralität (égalité) und der freie Austausch von Wissen und Kultur (fraternité).</p>
<p>Doch zurück zum Filesharing. Bekannt wurde dieser Sachverhalt durch die Plattform <a href="http://www.youhavedownloaded.com/" target="_blank">youhavedownloaded.com</a>. Dieselbe Plattform hat enthüllt, dass auch in den Hallen von Sony, NBC und Fox urheberrechtlich geschützte Kultur ausgetauscht wurde. Nun frage ich mich, ob vielleicht das eine oder andere Lied über eine IP-Adresse der Schweizerischen Eidgenossenschaft getauscht wurde. Deshalb habe ich ein kleines PHP-Script geschrieben, das auf youhavedownloaded.com IP-Ranges abfrägt. Leider dürfen nur 20 Abfragen pro Stunde gemacht werden. Deshalb dauert es ziemlich lange, Ranges zu scannen (wenn man wie ich eine fixe IP-Adresse hat). Wer will darf gerne helfen.</p>
<p>Das Script steht frei zur Verfügung. Usage:</p>
<pre>php scan.php ip_address subnet offset</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>Will man also z.B. die IP-Range von parlament.ch scannen, ist der richtige Aufruf (ich empfehle eine Screen-Session):</p>
<pre>php scan.php 162.23.0.0 20 &gt;&gt; scan.log</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit wird 162.23.0.0/20 gescannt. Das dauert bei 20 Abfragen pro Stunde leider 8.5 Tage. Deshalb darf gerne geholfen werden. Da kommt dann übrigens das Offset ins Spiel. Ich scanne im Moment die erste Häfte, ein Kollege die zweite Hälfte der Range. Wer mitmachen will darf gerne z.B. bei 1024 anfangen:</p>
<pre>php scan.php 162.23.0.0 20 1024 &gt;&gt; scan.log</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bitte vorgängig per Kommentar oder E-Mail melden, damit nicht doppelt gescannt wird. Bisher wurde ich leider nicht fündig, es hat aber auch erst 356 Adressen gescannt. Bin ich mit dieser Range durch mache ich bei der admin.ch-Range weiter (gehört dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation): 162.23.32.0/20</p>
<p>Der Code (quick&amp;dirty):</p>
<pre>&lt;?php

$filter = ~(~0 &lt;&lt; 32);

function getIPString($ip) {
    global $filter;
    return sprintf("%d.%d.%d.%d", ($ip &amp; $filter) &gt;&gt; 24, (($ip &lt;&lt; 8) &amp; $filter) &gt;&gt; 24, (($ip &lt;&lt; 16) &amp; $filter) &gt;&gt; 24, (($ip &lt;&lt; 24) &amp; $filter) &gt;&gt; 24);
}

function check($ip, $i) {
    echo $i.": Checking ".getIPString($ip)."... ";
    $link = sprintf("http://www.youhavedownloaded.com/?q=%s", getIPString($ip));
    $result = file_get_contents($link);

    if (preg_match('/Rate limit exceeded for your IP/', $result)) {
        echo 'Limit per hour reached. Sleeping.'."\n";
        sleep(60);
        echo 'Woken up, doing more queries.'."\n";

        check($ip, $i);
        return;
    }

    if (!preg_match('/Well, this IP in the clear\. But look what others do/', $result)) {
        echo 'Hit! '.$link."\n";
    }
    else {
        echo 'Miss :('."\n";
    }
}

if ($argc &lt; 2) {
    die("Wrong parameters!");
}

if (empty($argv[1])) {
    die("Empty IP!");
}

$mask = empty($argv[2]) ? 32 : $argv[2];
$offset = empty($argv[3]) ? 0 : $argv[3];
$ips = explode('.', $argv[1]);

if (count($ips) != 4) {
    die("Invalid IP!\n");
}

if ($offset &gt; (1 &lt;&lt; (32 - $mask))) {
    die("Offset too big!\n");
}

$ip = 0;
$i = 3;
foreach ($ips as $iptemp) {
    if ($iptemp &lt; 0 || $iptemp &gt; 255) {
        die("Out of range!");
    }

    $ip += $iptemp &lt;&lt; ($i-- * 8);
}

$ip &amp;= (~0 &lt;&lt; (32 -$mask));
$ip += $offset;
$end = ($ip | ~(~0 &lt;&lt; (32 - $mask))) &amp; $filter;

echo "Start: ".getIPString($ip)."\n";
echo "End: ".getIPString($end)."\n";
echo "Scanning ".(1 &lt;&lt; (32 - $mask))." IPs\n";
echo "---\n";

$i = $offset;
while ($ip != $end) {
    check($ip++, $i++);
}

check($ip, $i);</pre>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechnet mit uns!</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2011/10/26/rechnet-mit-uns/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 07:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Waadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Wahlen sind durch, der Alltag ist zurück gekehrt. Leider ist es keinem Piraten gelungen, den Nationalrat zu entern. Enttäuschend, dass wir im Kanton Bern trotz dem finanziellen und zeitlichen Aufwand das Ergebnis der Grossratswahlen 2010 nicht übertreffen konnten; ein Prozent wäre schön gewesen. Allerdings ermutigen die 1.9% Wähleranteil im Kanton Basel Stadt, dran zu bleiben. Mehr noch: In den Kantonen Waadt und Genf haben wir mit fast einem Prozent abgeschlossen. Unglaublich, zumal wir das... <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/10/26/rechnet-mit-uns/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlen sind durch, der Alltag ist zurück gekehrt. Leider ist es <a href="http://www.piratenpartei.ch/2011-10-23-wahlen" target="_blank">keinem Piraten gelungen</a>, den Nationalrat zu entern. Enttäuschend, dass wir im Kanton Bern trotz dem finanziellen und zeitlichen Aufwand das Ergebnis der Grossratswahlen 2010 nicht übertreffen konnten; ein Prozent wäre schön gewesen. Allerdings ermutigen die 1.9% Wähleranteil im Kanton Basel Stadt, dran zu bleiben. Mehr noch: In den Kantonen Waadt und Genf haben wir mit fast einem Prozent abgeschlossen. Unglaublich, zumal wir das finanzielle Schwergewicht auf die Kantone Bern und Zürich gelegt haben. Auch freue ich mich sehr über die 4901 Kandidatenstimmen. Vielen Dank an meine Wählerinnen und Wähler!</p>
<p>Wir werden die Resultate genau studieren und in Defriefings festhalten, worauf wir beim nächsten mal achten müssen. Wir wissen jetzt, wo wir stehen und sind um viele wertvolle Erfahrungen reicher. Eines darf man nicht vergessen: Das war unsere erste Kandidatur auf nationaler Ebene und es gibt uns erst seit gut zwei Jahren. Es ist natürlich Schwachsinn, dass wir uns lieber mit WikiLeaks sonnten, als inhaltlich zu arbeiten (wie die Aargauer Zeitung <a href="http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/piraten-praesident-nach-wahldebakel-ich-trete-zurueck-114972248" target="_blank">schreibt</a>). So schrieb ich zusammen mit Michael Gregr ein Positionspapier zum Thema <a href="http://www.piratenpartei.ch/node/916" target="_blank">Überwachung</a> und Pat Mächler verfasste eines zur <a href="http://projects.piratenpartei.ch/attachments/378/Transparenzpapier-final-1.odt" target="_blank">Transparenz des Staatswesens</a>. Beide Papiere nahmen wir an der letzten Piratenversammlung in Uettligen mit grosser Mehrheit an. Auch führten wir Konsultativabstimmungen zu Energie- und Gesundheitspolitik durch, Positionen dazu sind in Arbeit. Doch das ist für die Wählerschaft leider nicht genug. Uns fehlen Antworten zu wichtigen Themen. Diese zu finden und festzuhalten ist nun unsere Aufgabe.</p>
<p>Auf jeden Fall wäre es falsch, aufzugeben. Wir hatten schweizweit immerhin einen Wähleranteil von 0.5%! Für diese Wählenden werden wir uns einsetzen und unsere Zusammenarbeit mit Parlamentariern, Parteien und Organisationen ausbauen. Ich freue mich auf die Behandlung unserer <a href="http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20113990" target="_blank">Motion zur Stärkung des Rechts an den eigenen Daten</a>, welche wir über Nationalrat Lukas Reimann eingegeben haben. Und ich werde weiterhin die Wandelhalle besuchen und fleissig für uns lobbyieren. Digitalpolitik wird an Wichtigkeit gewinnen und wir werden vorne dabei sein!</p>
<p>Ach ja, noch was: Wir werden schweizweit an kommunalen und kantonalen Wahlen teilnehmen. Rechnet mit uns!</p>
<p>No related posts.</p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3126&amp;md5=f7e16354dca48200e4a8e0a86cb3dead" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Piraten an die Macht!</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 10:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Echt cool, welche Auswirkungen der Wahlerfolg in Berlin auf unser Prestige hat. Montag filmte 10vor10 den Stammtisch Bern, wofür wir 40 Piraten von Frauenfeld bis Fribourg eingeflogen. Doch auch DRS1, RSR und RSI wollten wissen, was es mit den Schweizer Piraten auf sich hat. Nicht zu vergessen die regionalen Radiosender und Tageszeitungen wie Blick.ch, 20 Minuten (Titel: «Piraten an die Macht!») und NZZ. Die New York Times interessierte sich übrigens kürzlich für die Kleinparteien der Schweiz - und... <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/09/25/piraten-an-die-macht/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Echt cool, welche Auswirkungen der Wahlerfolg in Berlin auf unser Prestige hat. Montag filmte <a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/09/20/Schweiz/Schweizer-Piratenpartei-wittert-Erfolgschancen" target="_blank">10vor10</a> den Stammtisch Bern, wofür wir 40 Piraten von Frauenfeld bis Fribourg eingeflogen. Doch auch DRS1, RSR und RSI wollten wissen, was es mit den Schweizer Piraten auf sich hat. Nicht zu vergessen die regionalen Radiosender und Tageszeitungen wie <a href="http://www.blick.ch/news/politik/wahlen2011/weht-die-piratenflagge-bald-ueber-dem-bundeshaus-182472" target="_blank">Blick.ch</a>, <a href="http://www.20min.ch/myvote/news/story/Schweizer-Piraten-hoffen-auf-Rueckenwind-18614808" target="_blank">20 Minuten</a> (Titel: «<a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Piratenpartei-will-Sitz-im-Nationalrat-27217948" target="_blank">Piraten an die Macht!</a>») und <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/schweizer_piratenpartei_hofft_auf_signalwirkung_des_wahlerfolgs_in_berlin_1.12565939.html" target="_blank">NZZ</a>. Die New York Times interessierte sich übrigens kürzlich für die Kleinparteien der Schweiz &#8211; und <a href="http://www.nytimes.com/2011/09/22/world/europe/political-parties-on-fringe-abound-in-switzerland.html?_r=1&amp;scp=2&amp;sq=pirate%20party&amp;st=cse" target="_blank">erwähnte die Piratenpartei grosszügig</a>. Mein Foto im Artikel schossen wir auf dem Balkon der Wandelhalle. Man muss seinen zukünftigen Arbeitsplatz ja kennen ;). Wirklich cool sind aber die Wahl-Chats mit den Nationalrätinnen <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/mit-gefaellt-die-schweizerfahne-182484" target="_blank">Jacqueline Fehr </a>und <a href="http://www.blick.ch/news/politik/wahlen2011/wir-haben-ein-eigenartiges-verhaeltnis-zu-wachstum-entwickelt-182180" target="_blank">Verena Diener</a>. Der <strong>Fragen</strong> und nicht der Antworten wegen. Ich zitiere:</p>
<blockquote><p><strong>Markus Koch, Zürich: Früher wählte man die Grünen, wenn man jung war und einen alternativen Lebensstil hatte. Heute sind sowohl die Grünen wie die Grünliberalen eher etwas für Bio-Bünzlis. Bleibt mir nichts anderes als die Piratenpartei (siehe Berlin!)?</strong></p>
<p><strong>Roman Ritter, Zürich:</strong><strong>Was hat die Piratenpartei, was die SP nicht mehr hat?</strong></p>
<p><strong>Jost Simon, Bern:</strong><strong> Wenn sie nicht bei der SP wären, zu welcher Partei würden Sie wechseln?</strong></p></blockquote>
<p>Simon Jost stellte seine Frage Frau Fehr.<strong></strong> Ihre Antwort gefällt mir ausserordentlich:</p>
<blockquote><p><strong>Jacqueline Fehr:</strong> vielleicht bei der Piratenpartei?</p></blockquote>
<p><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/09/IMAG0379.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3080" title="IMAG0379" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/09/IMAG0379-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a></p>
<p>Es scheint, als ob wir den Leuten ein Begriff sind! Das deckt sich auch mit unserem Wahlkampfstand von gestern. Wir waren in Bern und verteilten Flyers. Das Fazit: 3 von 4 kennen uns schon oder haben von uns gehört und sind neugierig. Ein grosser Fortschritt zu den Standaktionen der Grossratswahlen 2010! Nichts desto trotz gewinnen wir aber nur einen Sitz, wenn uns die Sympathisierenden schlussendlich auch wählen. Es ist weiterhin ausserordentlich wichtig, auf uns aufmerksam zu machen. Jeder kann uns dabei unterstützen, auch du! Empfehle deinem Umfeld, Piraten zu wählen &#8211; egal ob Freunde, Bekannte oder Verwandte. Als Belohnung hissen wir vielleicht schon bald die Piratenflagge im Bundeshaus :).</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3079&amp;md5=bdfa96bcc790f53e6f92be61b985a049" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Piratenland Schweiz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 09:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitalpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Josef Lang]]></category>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Ruedi Noser]]></category>
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		<category><![CDATA[Toni Brunner]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seit über zwei Jahren gibt es nun die Piratenpartei Schweiz. Als ich an der Gründung als Präsident kandidierte, hatte ich zwar schon meine ersten (positiven) Erfahrungen mit den Medien gemacht. Ich habe noch heute Spass daran, Interviews zu geben und Journis von unseren Absichten zu überzeugen. Was aber am 3. Februar 2010 geschah, hielt ich bis zu diesem Tag für unmöglich. Es war der Tag, als WikiLeaks twitterte: WikiLeaks moves to Switzerland http://wikileaks.ch/ Klingt banal, ist es aber nicht.... <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/09/21/piratenland-schweiz/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit über zwei Jahren gibt es nun die Piratenpartei Schweiz. Als ich an der Gründung als Präsident kandidierte, hatte ich zwar schon meine ersten (positiven) Erfahrungen mit den Medien gemacht. Ich habe noch heute Spass daran, Interviews zu geben und Journis von unseren Absichten zu überzeugen. Was aber am 3. Februar 2010 geschah, hielt ich bis zu diesem Tag für unmöglich. Es war der Tag, als WikiLeaks <a href="https://twitter.com/#!/wikileaks/status/10621623082156033" target="_blank">twitterte</a>:</p>
<blockquote><p>WikiLeaks moves to Switzerland <a href="http://wikileaks.ch/" rel="nofollow" target="_blank">http://wikileaks.ch/</a></p></blockquote>
<p>Klingt banal, ist es aber nicht. Der Domainname ist auf die Piratenpartei Schweiz registriert, mein Name steht deshalb als Holder im Whois. Da mein Handy folglich heiss lief, führten wir noch am gleichen Abend eine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=caBH6FvWGgY" target="_blank">Pressekonferenz</a> durch. Auch 10vor10 wollte <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=aedf107c-b255-41ca-b078-9a1dd5fa1e1e" target="_blank">ein Interview</a> &#8211; und liess mich wissen, dass ich Zeit und Ort bestimmen darf. Pascal Gloor und ich beantworteten innert sieben Tagen über 200 Medienanfragen aus aller Welt. Ob <a href="http://english.aljazeera.net/news/europe/2010/12/2010123124824146249.html" target="_blank">Al Jazeera</a>, <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/04/wikileaks-site-swiss-host-switch" target="_blank">The Guardian</a>, <a href="http://www.bloomberg.com/news/2010-12-03/wikileaks-site-inaccessible-after-being-cut-off-by-internet-domain-service.html" target="_blank">Bloomberg</a> oder die <a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:gekappte-domain-schweizer-piraten-gewaehren-wikileaks-asyl/50201575.html" target="_blank">Financial Times</a>, wir waren überall erwähnt. Sogar auf <a href="http://www.vk.se/blaljus_artikel.jsp?article=400778" target="_blank">Schwedisch</a> und <a href="http://haber.gazetevatan.com/cember-daraliyor/344424/1/Haber" target="_blank">Türkisch</a>. Am Folgetag wollte ich am Kiosk die Zeitungen kaufen, die über uns berichteten. Das waren alle Tageszeitungen der Schweiz und ein paar Ausländische, wie sich herausstellte. Und zwar grösstenteils auf der Titelseite!</p>
<p>Das mediale Interesse wollte nicht abnehmen; am folgenden Montag bat die Tagesschau um ein Interview. Leider war ich an dem Tag an der Fachhochschule und konnte schlecht fehlen. Macht nichts, fand der Reporter. Ich könne Zeit und Ort bestimmen, sie kommen überall hin wo ich wolle. Der Clou: Sie kamen in den Stau und verpassten den Termin. Auch das war kein Problem, sie warteten dann ganze 2 Stunden auf meine nächste Pause, um die <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=0ce10beb-4930-457b-a4a5-3fe3fc607483" target="_blank">Statements</a> aufzeichnen zu können. Etwas später bekam ich eine Anfrage der BBC World News. Sie fragten, ob ich bereit sei, mit einem ehemaligen Chef des Department Of Defense der USA ein Streitgespräch über WikiLeaks zu führen &#8211; live! Diese Ehre gab ich allerdings dankend an die Piratenpartei UK ab.</p>
<h3>Wo blieben die anderen Parteien?</h3>
<p>Die Schweiz war weltweit in aller Munde, denn deren Piratenpartei hatte ein halbes Jahr zuvor wikileaks.ch registriert. Es gibt sogar ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=w0xLyoc9DxU&amp;feature=player_embedded#!" target="_blank">taiwanesisches Video</a>, in dem wir Julian Assange mit unserem Piratenschiff aus dem Meer fischen. Wir haben uns klar für Whistleblowing ausgesprochen und schrieben einen <a href="http://www.piratenpartei.ch/offener-brief-an-den-bundesrat" target="_blank">offenen Brief</a> an den Bundesrat. Unterzeichner sind unter anderem die Nationalräte Josef Lang, Geri Müller und Ruedi Noser. Ausser uns und den jungfreisinnigen schweiz haben sich allerdings keine Parteien zu Wort gemeldet! Diese Situation ist symptomatisch für einen tragischen Sachverhalt: Den anderen Parteien fehlt schlicht eine Digitalpolitik &#8211; worüber ich auf <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/blogs/nzz_votum/denis_simonet_19.266464" target="_blank">NZZ Votum</a> bloggte. Das dürfte auch der Grund für Cedric Meurys Eindruck im <a href="http://www.cedric-meury.ch/2011/08/die-beliebte-wahlempfehlung-und-der-erfolg-der-piratenpartei/" target="_blank">Blogbeitrag vom 23. August</a> sein. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Schön, dass nach nur zwei Jahren die Piratenpartei vermehrt  aktiv angefragt wird. Das zeigt sich auch auf nationaler Ebene, wo regelmässig Anfragen der Medien eintreffen. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, die erste Etappe des Projekts Piratenpartei Schweiz ist vollendet und wir haben gewisse Teilziele erreicht:</p>
<ul>
<li>Aktives Einbringen der Anliegen in der Schweizer Politik, u.a. durch Zusammenarbeit mit etablierten Parteien</li>
<li>Medien/Politiker kommen aktiv auf uns zu</li>
<li>Das Tagesgeschäft steckt zwar immernoch in den Kinderschuhen, natürlich auch mangels Geld, vieles funktioniert aber dennoch erstaunlich gut</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Er hat recht, Medien und Politiker kommen auf uns zu. So trafen wir z.B. Anfang Jahr Toni Brunner, auf seinen Wunsch hin. Den anderen Parteien und den Politikern ist durchaus bewusst, dass wir Themen ansprechen, die sie nicht verstehen. Daher kommt auch unsere Legitimation. Wir sind kompetent, wenn es um den Einfluss der digitalen Welt auf den Alltag geht. Diese Kompetenz ist eine wichtige Voraussetzung, um die Gesetzgebung nachhaltig auf die neuen Herausforderungen abzustimmen. Es gibt eben nicht den Alltag und daneben das Internet. Das Internet ist der Alltag und der Alltag ist das Internet! Dem muss Rechnung getragen werden. So erkläre ich mir auch den Erfolg der Berliner Piraten (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=K47Vj8-csnk&amp;feature=youtu.be" target="_blank">10vor10</a>). Die Menschen merken, dass es so nicht weiter geht. Genau deshalb und dank Listenverbindungen haben wir Chancen auf einen Sitz im Nationalrat.</p>
<p>Ced macht mich am Ende seines Beitrags ganz verlegen:</p>
<blockquote><p>Wenn wir schon bei Prognosen sind. Ich halte das <a href="http://www.netzwoche.ch/de-CH/News/2011/08/18/Nur-Nudisten-haben-nichts-zu-verbergen.aspx" target="_blank">Interview</a>, welches die Netzwoche mit <a href="../" target="_blank">Denis Simonet</a> geführt hat als seine Etablierung in der Schweizer Politik. Seine exzellente Ausführungen, gute Argumentation und sein durchaus forscher Stil machen Freude. Mit dem Satz <em>Nur Nudisten haben nichts zu verbergen</em> hat er sich potentiell in den Schweizer Polit-Olymp katapultiert.</p></blockquote>
<p>Danke für die Blumen! Ich habe alles gegeben :). Zum Schluss will ich noch den eigentlichen Zweck dieses Beitrags erfüllen. Guckt ihn euch an, den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fYcU0cy2dss" target="_blank">Wahlwerbespot der Piratenpartei Schweiz</a>. Dank geht an Stefan Degen. Und nicht vergessen: am 23. Oktober Piraten wählen!</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3021&amp;md5=ed6793478e72b62ddf22343b54477efd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Flyer Revolutions</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2011/09/17/flyer-revolutions/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 18:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Abpacken]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Smith]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Adam Smith sieht in der Arbeitsteilung die Gefahr, dass die Arbeiter verdummen. Immer nur der gleiche Handgriff - das erfüllt keinen! Dennoch war die Arbeitsteilung heute das Vorgehen der Wahl. Klassisch funktioniert das Abpacken von Flyern folgendermassen: Jeder Helfer (und jede Helferin) nimmt einen leeren Briefumschlag. Die Person geht um den Tisch herum und nimmt von jeder Partei einen Flyer. Die Flyer in den Umschlag stecken. Den Umschlag zukleben und in die Kiste legen. Das sieht dann... <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/09/17/flyer-revolutions/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Smith" target="_blank">Adam Smith</a> sieht in der Arbeitsteilung die Gefahr, dass die Arbeiter verdummen. Immer nur der gleiche Handgriff &#8211; das erfüllt keinen! Dennoch war die Arbeitsteilung heute das Vorgehen der Wahl. Klassisch funktioniert das Abpacken von Flyern folgendermassen:</p>
<ol>
<li>Jeder Helfer (und jede Helferin) nimmt einen leeren Briefumschlag.</li>
<li>Die Person geht um den Tisch herum und nimmt von jeder Partei einen Flyer.</li>
<li>Die Flyer in den Umschlag stecken.</li>
<li>Den Umschlag zukleben und in die Kiste legen.</li>
</ol>
<div>Das sieht dann so aus:</div>
<div><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/09/IMAG0366_zahlen.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3043" title="IMAG0366_zahlen" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/09/IMAG0366_zahlen-1024x613.jpg" alt="" width="430" height="258" /></a></div>
<div>Pipelining ist mit diesem Verfahren zwar möglich und auch üblich, es kommt aber häufig zu Stalls wegen der blocking I/O und dem fehlenden Cache. Dieses Problem musste behoben werden! Als ich heute in Kloten ankam, hatten die anwesenden Piraten den Prozess bereits optimiert. Wir sind folgendermassen vorgegangen:</div>
<div>
<ul>
<li>Position 1: Einen leeren Briefumschlag mit den beiden A4-Flyern füllen. Danach den Umschlag an Position 3 hinlegen, damit die zuständige Person diesen nehmen kann, sobald sie den vorhergehenden Umschlag fertig bearbeitet hat.</li>
<li>Position 2: Von den restlichen Flyern (A5) je einen nehmen und an Position 3 hinlegen.</li>
<li>Position 3: Einen vorbereiteten Umschlag nehmen und die vorbereiteten Flyer rein stecken. Den gefüllten Umschlag an Position 4 hinlegen.</li>
<li>Position 4: Umschlag zukleben und in die Kiste legen.</li>
</ul>
<div>Das ganze haben wir noch parallel in zwei Strängen gemacht, wobei die Stränge an Position 4 zusammengeführt wurden. Bei diesem Vorgehen ist es natürlich wichtig, dass jemand dafür verantwortlich ist, regelmässig die Pools (Flyer und Umschläge) aufzufüllen. Unseren Messungen zufolge haben wir damit im Durchschnitt 20 Sekunden pro Umschlag gebraucht. Messungen bei den anderen Tischen ergaben eine Bearbeitungszeit von 40 Sekunden pro Umschlag. Wir haben die Produktivität somit verdoppelt! Leider sind unsere Lobbyversuche gescheitert &#8211; die anderen Parteien liessen sich nicht von der Arbeitsteilung überzeugen. Natürlich habe ich auch von unserem Tisch ein Bild gemacht.</div>
<div><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/09/IMAG0365_zahlen1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3045" title="IMAG0365_zahlen" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/09/IMAG0365_zahlen1-1024x613.jpg" alt="" width="430" height="258" /></a></div>
</div>
<h3>Update</h3>
<p>Thomas Bruderer hat noch Zahlen <a href="https://twitter.com/#!/freeapophis/status/115117463980609536" target="_blank">getwittert</a>:</p>
<blockquote><p>64&#8217;000 Couverts, 580&#8217;000 Flyer, 12t, 23Kubikmeter, 230 Helfer (22 Piraten) &#8211; in 5 Stunden verpackt! GROSSARTIG!</p></blockquote>
<p>Ja, es war echt cool und Spass gemacht hat&#8217;s auch noch!</p>
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		<title>Die Ausweitung, die keine ist.</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2011/09/14/die-ausweitung-die-keine-ist/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 21:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendsession]]></category>
		<category><![CDATA[Simonetta Sommaruga]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[VÜPF]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mit einer Revision der Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (VÜPF) sollen «dringend notwendige» Änderungen gemacht werden. Mit diesen Änderungen werden aber keineswegs neuen Möglichkeiten der Überwachung geschaffen - zumindest laut Vorsteherin des zuständigen Departements. Doch beginnen wir mit der Jugendsession. Am 3. September fand die alljährliche Jugendsession statt (deren Besuch ich nur empfehlen kann!). Es war der dritte Tag und es war ein Samstag. Wacker... <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/09/14/die-ausweitung-die-keine-ist/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Revision der Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (VÜPF) sollen «dringend notwendige» Änderungen gemacht werden. Mit diesen Änderungen werden aber keineswegs neuen Möglichkeiten der Überwachung geschaffen &#8211; zumindest laut Vorsteherin des zuständigen Departements. Doch beginnen wir mit der Jugendsession.</p>
<p>Am 3. September fand die alljährliche <a href="http://jugendsession.ch/de/die-jugendsession/jugendsession-2011/" target="_blank">Jugendsession</a> statt (deren Besuch ich nur empfehlen kann!). Es war der dritte Tag und es war ein Samstag. Wacker hielt ich an meinem Vorhaben fest, mich dennoch um 9 Uhr im Bundeshaus einzufinden. Dank Lobbyausweis kam ich so gerade noch rechtzeitig in&#8217;s Vorzimmer des Nationalratssaals. Rechtzeitig, um der Begrüssung Bundesrätin Sommarugas live zuhören zu können. Der Anfang war super, eine Aussage habe ich sogar getwittert:</p>
<blockquote><p>Höre gerade Frau Sommaruga zu. Sie redet über Demokratie. Diese sei anstrengend und anspruchsvoll. Wie wahr! #Jugendsession #Bundeshaus</p></blockquote>
<p>Ein Sessionsteilnehmer stellte nach der Begrüssung die Frage: «Warum wollen Sie unsere Freiheit im Internet einschränken?» Frau Sommaruga antwortete, es gehe nur um Ermittlungen nach schweren Verbrechen &#8211; und auch dann dürfe Überwachung nur unter strikten Auflagen angeordnet werden. Sie bekräftigte die Notwendigkeit mit Beispielen, bei denen die Überwachungsmassnahmen nichts bewirkten. Eigentlich waren es sogar Beispiele, die gegen Überwachung sprechen.</p>
<p>Daraufhin begab sich die Chefin des EJPD in&#8217;s Vorzimmer, von dem aus ich sie zuvor beobachtete. Als sie dann plötzlich vor mir stand, sollte sich mein aufopferndes Aufstehen auszahlen. Ich stellte mich vor und fragte sie, ob es vor der VÜPF-Revision überhaupt Analysen der Wirksamkeit der bestehenden Massnahmen gab. Anmerkung: Wie ich schon <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/07/05/wo-bleiben-die-fakten/" target="_blank">gebloggt habe</a>, kennt das Bundesamt für Statistik keine Zahlen betreffend Ermittlungserfolge. Sie antwortete, dass mit der Revision keinesfalls neue Möglichkeiten geschaffen würden. Sie bat darum, bei den Fakten zu bleiben. Dennoch finde sie es gut, wenn jemand kritisch dem Staat gegenüber ist. Und das sollen wir auch bleiben.</p>
<p>Das Beweisfoto:</p>
<p><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/09/Denis-Simonet-Simonetta-Sommaruga.jpg"><img class="size-full wp-image-2998 alignnone" title="Denis-Simonet-Simonetta-Sommaruga" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/09/Denis-Simonet-Simonetta-Sommaruga.jpg" alt="" width="454" height="302" /></a></p>
<p>An dieser Stelle liste ich einfach mal auf, welche Methoden heute und welche Methoden nach der Revision bestehen. Ich beschränke mich dabei auf die Internetüberwachung.</p>
<p><a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/c780_11.html" target="_blank">Vorher</a>:</p>
<ul>
<li>Echtzeitüberwachung des E-Mail-Verkehrs (Inhalte, Anhänge, Empfänger, Absender, IP-Adressen etc.).</li>
<li>IP-Adressen und co. aus der Vorratsdatenspeicherung.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/2090/Entwurf_V_Ueberwachung_20110608_final_de.pdf" target="_blank">Nachher</a>:</p>
<ul>
<li>Die Übermittlung sämtlicher Daten, die über den überwachten Zugang gesendet oder empfangen werden, in Echtzeit sowie «rückwirkend». Gilt für xDSL, Kabel, FTTH, GSM, UMTS, VPN, WLANs etc.</li>
<li>Die Bereitstellung und die simultane oder periodische Übermitlung von Angaben zu Datenverbindungen, Benutzernamen und Passwörter, Absender und Empfänger von Verbindungen, GPS-Positionen (bei Handys). Das gilt für «synchrone und asynchrone elektronische Postdienste» sowie «Multimediadienste». Zu Deutsch: IRC, Skype, FaceTime, MSN Messenger, Facebook Chat, E-Mail, Mumble, Jabber, usw. usf.</li>
<li>IP-Adressen und co. aus der Vorratsdatenspeicherung.</li>
</ul>
<p>Rätselhaft, was Frau Sommaruga mit «es werden keine neuen Möglichkeiten geschaffen» meint. Was sagst Du dazu? Kommentare willkommen!</p>
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		<title>Mit 2 Klicks zur informationellen Selbstbestimmung</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2011/09/08/mit-2-klicks-zur-informationellen-selbstbestimmung/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 08:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[heise online]]></category>
		<category><![CDATA[Informationelle Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[RP-Online]]></category>
		<category><![CDATA[SWR3]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auf der Suche nach einer datenschutzfreundlichen Methode, meinen Blogbesuchern +1, Likes und Tweets zu ermöglichen, bin ich nun auf das Wordpress-Plugin «2 Click Social Media Buttons» gestossen. Es handelt sich um eine interne Entwicklung von heise online, die sie mangels Verfügbarkeit solcher Lösungen als Open Source veröffentlicht haben. Auch für die Piratenpartei ist das eine wichtige Möglichkeit, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Heise schreibt folgendes dazu: Das Konzept ist einfach.... <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/09/08/mit-2-klicks-zur-informationellen-selbstbestimmung/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach einer datenschutzfreundlichen Methode, meinen Blogbesuchern +1, Likes und Tweets zu ermöglichen, bin ich nun auf das <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/2-click-socialmedia-buttons/" target="_blank">WordPress-Plugin</a> «2 Click Social Media Buttons» gestossen. Es handelt sich um eine <a href="http://www.heise.de/ct/artikel/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html" target="_blank">interne Entwicklung</a> von heise online, die sie mangels Verfügbarkeit solcher Lösungen als Open Source <a href="http://www.heise.de/extras/socialshareprivacy/" target="_blank">veröffentlicht</a> haben. Auch für die <a href="http://www.piratenpartei.ch/" target="_blank">Piratenpartei</a> ist das eine wichtige Möglichkeit, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Heise schreibt folgendes dazu:</p>
<blockquote><p>Das Konzept ist einfach. Standardmäßig bettet heise online deaktivierte Buttons ein, die keinen Kontakt mit den Servern von Facebook &amp; Co herstellen. Erst wenn der Anwender diese aktiviert und damit seine Zustimmung zur Kommunikation mit Facebook, Google oder Twitter erklärt, werden die Buttons aktiv und stellen die Verbindung her. Dann kann der Anwender mit einem zweiten Klick seine Empfehlung übermitteln.</p></blockquote>
<p>Ein vorbildliches Konzept, das unterstützt werden muss! Ich habe die Buttons direkt eingebunden, ein Beispiel findest du unter diesem Beitrag. Durch mein Design gibt es leider einen Zeilenumbruch. Ich finde, die Buttons sind dezent und elegant, eigentlich cooler als die Plugins, die ich bisher verwendet habe. Und ich teile die Hoffnung Heises: Dem guten Beispiel sollten nicht nur <a href="http://www.swr3.de/startpage/Hinweise-zum-Datenschutz/-/id%3D47310/did%3D906402/3052t/index.html#facebook" target="_blank">SWR3</a> und <a href="http://www.rp-online.de/" target="_blank">RP-Online</a> folgen. Du hast einen Blog? Wenn es WordPress ist: Es dauert nur 1 Minute und du hast zu einem besseren Internet beigetragen. Also los!</p>
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		<title>Warum billig, wenn es auch teuer geht?</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2011/09/05/warum-billig-wenn-es-auch-teuer-geht/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 22:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Sinne der Of­fen­le­gung von In­ter­es­sen­bin­dun​­gen weise ich dar­auf hin, dass ich für eine Firma ar­bei­te, die auf Li­nux- und Open Source Lösungen spe­zia­li­siert ist (SyGroup). Trotz ihrer vielen Vorteile gegenüber «herkömmlicher Software» hat freie und offene Software, kurz FOSS, einen schweren Stand. FOSS ist mit dem Vorurteil behaftet, instabil, kompliziert oder schlecht zu sein; sie wird gemieden. Zu Unrecht! Die Qualität ist oft gleich hoch, das Sparpotenzial... <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/09/05/warum-billig-wenn-es-auch-teuer-geht/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small><em>Im Sinne der Of­fen­le­gung von In­ter­es­sen­bin­dun​­gen weise ich dar­auf hin, dass ich für eine Firma ar­bei­te, die auf Li­nux- und Open Source Lösungen spe­zia­li­siert ist (<a href="http://sygroup.ch/" target="_blank">SyGroup</a>).</em></small></p>
<p>Trotz ihrer vielen Vorteile gegenüber «herkömmlicher Software» hat freie und offene Software, kurz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FOSS" target="_blank">FOSS</a>, einen schweren Stand. FOSS ist mit dem Vorurteil behaftet, instabil, kompliziert oder schlecht zu sein; sie wird gemieden. Zu Unrecht! Die Qualität ist oft gleich hoch, das Sparpotenzial ist gewaltig und teure Abhängigkeiten zu Firmen (Monopolisten) entstehen gar nicht erst. Dazu kommt, dass die Hilfeleistung oft unkomplizierter und kompetenter ist, als man es sich von Microsoft und co. gewohnt ist. Proprietäre Software hingegen ist in der Regel teuer, spätere Neuanforderungen sind mit hohen Kosten verbunden und wenn die Softwarefirma pleite geht &#8211; Pech gehabt, die Steuergelder sind in den Sand gesetzt. Der Fall ist klar: Für Verwaltungen und Schulen muss ein Umstieg auf freie und offene Alternativen ernsthaft in&#8217;s Auge gefasst werden!</p>
<p>Aus diesem Grund <a href="http://www.piratenpartei.ch/node/791" target="_blank">setzt sich die Piratenpartei dafür ein</a>, dass offene und freie Lösungen ihren Weg auf unsere Computer finden. Das bedeutet auch: An Schulen muss Open Office genau so ein Thema sein wie Microsoft Office, Linux genau so wie Windows (oder Mac OS). Nur so erlangen wir die Kompetenz, die richtige Software für den richtigen Zweck einzusetzen.</p>
<p>Ich finde es grossartig, dass die Geschäftsprüfungskomm​ission des Ständerates das Bundesgericht <a href="http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/2011/09/bundesgericht-wird-openjustitia-veroeffentlichen/" target="_blank">im Vorhaben stärkt</a>, die Geschäftsverwaltungss​oftware OpenJustitia frei zugänglich zu machen und zu fördern. So ist sichergstellt, dass hohe Folgekosten ausbleiben und die Software regelmässig an neue Bedürfnisse angepasst werden kann. Diesem guten Beispiel sollten möglichst viele Verwaltungen folgen!</p>
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