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	<title>Denis Simonet &#187; Denis Simonet</title>
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	<description>über die Piratenpartei, Politik und Alltag</description>
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		<title>Korrelierst Du noch oder kausalisierst Du schon?</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Buchpreisbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegendes Spaghettimonster]]></category>
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		<category><![CDATA[Globale Erwärmung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Pirates are cool. Nicht etwa, weil ihnen zur Zeit die Enterhaken einfrieren. Nein. Die globale Durchschnittstemperatur hat sich in Besorgnis erregendem Ausmass erhöht. Das wird mir bei diesen Aussentemperaturen zwar niemand glauben, aber es ist wahr. Und die einzige Ursache für die globale Erwärmung ist die sinkende Zahl von Piraten seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Das ist empirisch erwiesen. Diese Grafik veranschaulicht die Korrelation auf eindrückliche Weise: Leute, wir müssen handeln! Wenn... <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/02/04/korrelierst-du-noch-oder-kausalisierst-du-schon/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pirates are cool. Nicht etwa, weil ihnen zur Zeit die Enterhaken einfrieren. Nein. Die globale Durchschnittstemperatur hat sich in Besorgnis erregendem Ausmass erhöht. Das wird mir bei diesen Aussentemperaturen zwar niemand glauben, aber es ist wahr. Und die einzige Ursache für die globale Erwärmung ist die sinkende Zahl von Piraten seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Das ist empirisch erwiesen. Diese Grafik veranschaulicht die Korrelation auf eindrückliche Weise:</p>
<p><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2012/02/PiratesVsTemp-de.png"><img class="alignnone  wp-image-3381" title="PiratesVsTemp-de" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2012/02/PiratesVsTemp-de-1024x698.png" alt="" width="430" height="293" /></a></p>
<p>Leute, wir müssen handeln! Wenn wir nicht sofort etwas tun, wird mit dem Tod der letzten 17 Piraten das Thermometer vor Hitze bersten! Oder fehlt da etwa der kausale Zusammenhang?</p>
<p>Noch ein Versuch. Wer wusste schon, dass in Grossbritannien zehn Jahre nach Abschaffung der Buchpreisbindung etliche Buchhandlungen eingegangen sind? Es liegt auf der Hand: Unseren Buchläden wird es gleich ergehen, wenn wir nicht schleunigst die Buchpreisbindung wieder einführen! Oder könnte auch das ein Trugschluss sein?</p>
<p>Nachdem ich damals Statistik mit einer 4 abgeschlossen hatte, war ich froh, dieses Fach endlich hinter mir zu haben. Doch etwas ist mir geblieben: Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität. Wenn ein Ereignis eintritt und ein anderes folgt, geschieht das eine noch lange nicht wegen dem anderen. Die Erde wurde nicht wärmer, weil es heute kaum mehr Piraten gibt. Und die britischen Buchläden gingen nicht zu, weil die Buchpreisbindung abgeschafft wurde. Zumindest konnte bis heute noch kein Befürworter den kausalen Zusammenhang schlüssig erklären.</p>
<p>Sascha Erni <a href="http://angrysaschaisangry.com/2012/01/buchpreisbindung-in-der-schweiz-oder-gesetzestext-lesen-ware-angebracht/" target="_blank">schreibt</a> in seinem Blog dazu:</p>
<blockquote><p>Dass in Großbritannien seit 2005 viele Buchhändler aufgeben mussten stimmt. Aber auch hier fehlt ein Beleg dafür, dass es <em>direkt</em> mit der Deregulierung des Buchmarktes zehn Jahre zuvor zusammenhängt – und nicht zum Beispiel mit radikalen Veränderungen der innenpolitischen Landschaft und der damit verbundenen Ansätze zur Besteuerung von Kleinunternehmen. Und, wieder: Der Einfluss des technologischen Wandels wird von den Befürwortern nicht in Betracht gezogen.</p></blockquote>
<p>Als Kurzgeschichtenschreiber und Texter weiss er, wovon er schreibt. Seine Beispiele leuchten ein. Natürlich hat der Reiseführer-Handel mit der Existenz zu kämpfen, seit in jedem Handy ein GPS-Chip eingebaut ist. Und warum sollte ich mir den Duden kaufen, wenn ich die Wörter bequem online nachschlagen kann? Mein Interesse, Enzyklopädien zu kaufen, hält sich auch in Grenzen, wo Wikipedia doch umfangreicher und aktueller ist. Es gibt viele Faktoren, warum es einer Buchhandlungen schlecht gehen kann. Der Buchpreis ist da wohl die kleinste Sorge. In einem <a href="http://www.thurgaukultur.ch/index.php?article_id=1495&amp;rubrik&amp;clang" target="_blank">Interview</a> (unbedingt lesen!) erklärt Sasha, wie sich die Abschaffung der Buchpreisbindung in Schweden sogar positiv ausgewirkt hat:</p>
<blockquote><p>Dass Schweden bereits 1970 die Buchpreisbindung abgeschafft hat, wird von den Unterstützern meines Wissens mit keinem Wort erwähnt. Die schwedische Buchbranche war damals in einer tiefen Krise, deshalb wurde den Händlern die Möglichkeit gegeben, die für sie notwendigen Preise zu verlangen. Auch wurden die direkten Fördermittel ausgebaut. Mit Erfolg; alleine zwischen 1985 und 2001 wuchs die Anzahl der Verlage von 700 auf über 1000.</p></blockquote>
<p>Der Zusammenhang zwischen der Buchpreisbindung und dem Ladensterben ist alles andere als klar. Remo Conoci, Texter und Autor, wagt einen Vergleich:</p>
<blockquote><p>Bäckereien und Metzgereien gingen auch nicht deshalb zu, weil die Migros und der Coop günstigeres Fleisch anbieten, sondern weil sie gegenüber den Multis keine bedeutend bessere Qualität bieten konnten. DAS muss das Ziel sein: Gute Beratung, interessante Vielfalt, gemütliches Ambiente in den Läden, Qualität und Persönlichkeit in den Büchern. Der Markt ist da, man muss sich nur bemühen und nicht auf Monopole &#8211; oder in diesem Fall Preisbindungen &#8211; setzen.</p>
<p>[...]</p>
<p>Eine Tasse Kaffee kostet im Sprüngli am Paradeplatz Fr. 7.50 und trotzdem findet man dort kaum mal einen freien Platz. Meine Wörter kosten 5mal mehr als in Deutschland und trotzdem finde ich Abnehmer. Der Preis richtet sich nach Qulität und Nachfrage.</p></blockquote>
<p>Er hat sich in einem <a href="http://goggiblog.blogspot.com/2012/02/buchpreisbindung-ist-der-falsche-weg.html" target="_blank">Blogbeitrag</a> noch etwas ausführlicher mit diesem Thema beschäftigt. Seine Schlussfolgerung: «Falls also tatsächlich bald sämtliche kleinen Buchläden, mit oder ohne Buchpreisbindung schliessen müssen, könnte das auch daran liegen, dass sich die Gesellschaft gewandelt hat und <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/10/der-untergang-der-buchhandler/">ganz einfach keine Nachfrage</a> mehr für Qualität und Beratung besteht. Wetten, dass das aber nicht passieren wird?»</p>
<p>Also noch einmal: In Grossbritannien wurde die Buchpreisbindung abgeschafft und es mussten in letzter Zeit viele Buchhandlungen schliessen. Doch a priori hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Die Behauptung, dass Buchhandlungen ohne Buchpreisbindung aussterben, ist mit England nicht belegt. Du glaubst mir nicht? Dann gibt es nur noch eine logische Schlussfolgerung: Wähle Piraten und rette damit die Erde!</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3379&amp;md5=ca1c50c074f0d7293e97d9f250ab77d5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zürcher Verkehrsbetriebe wegen Urheberrechtsverletzungen eingestellt?</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2012/01/30/zurcher-verkehrsbetriebe-wegen-urheberrechtsverletzungen-eingestellt/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 15:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[dotcom]]></category>
		<category><![CDATA[FBI]]></category>
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		<category><![CDATA[MegaUpload]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Das FBI anzeigen? Nun, man kann von der Aktion der katalanischen Piraten halten was man will. Doch eins ist klar: Die plötzliche Schliessung MegaUploads hat unnötigen Kollateralschaden angerichtet. Wie gross er ist, kann kaum abgeschätzt werden. Die Katalanen (Duden: Katalonien ist das Land, Katalanen sind dessen Bewohner) versuchen es, indem sie ein Formular zur Vefügung stellen, womit sich Opfer melden können. Doch Vorsicht: Der Schaden entstand nicht, wie es 20 Minuten schreibt, weil irgendwelches... <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/30/zurcher-verkehrsbetriebe-wegen-urheberrechtsverletzungen-eingestellt/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2012/01/megaupload.png"><img class=" wp-image-3374 alignleft" title="megaupload" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2012/01/megaupload-300x176.png" alt="" width="210" height="123" /></a>Das FBI anzeigen? Nun, man kann von der <a href="http://torrentfreak.com/megaupload-users-plan-to-sue-the-fbi-over-lost-files-120126/" target="_blank">Aktion der katalanischen Piraten</a> halten was man will. Doch eins ist klar: Die plötzliche Schliessung MegaUploads hat unnötigen Kollateralschaden angerichtet. Wie gross er ist, kann kaum abgeschätzt werden. Die Katalanen (Duden: Katal<strong>o</strong>nien ist das Land, Katal<strong>a</strong>nen sind dessen Bewohner) versuchen es, indem sie ein <a href="http://megaupload.pirata.cat/">Formular</a> zur Vefügung stellen, womit sich Opfer melden können. Doch Vorsicht: Der Schaden entstand nicht, wie es <a href="http://www.20min.ch/digital/webpage/story/MegaUpload-Nutzer-wollen-FBI-verklagen-24240263" target="_blank">20 Minuten schreibt</a>, weil irgendwelches «Eigentum» für immer weg ist oder weil die Benutzer «enteignet» wurden. Diese Terminologie verwendet die Unterhaltungsindustrie, um Mitleid oder schlechte Gefühle zu wecken. Nein, der Schaden ist in diesem Fall offensichtlich. Denn mit der unangekündigten Deaktivierung des Dienstes ging alles Geld für bereits bezahlte Premium-Accounts verloren. Ausserdem wurden Dateien unzugänglich gemacht, die entweder als Backup oder sogar primär dort abgespeichert wurden. Natürlich kann man über Sinn und Unsinn diskutieren, sich auf die Zuverlässigkeit solcher Dienste zu verlassen. Faktisch handelt es sich bei 1-Click-Hostern aber um Online-Speicher, worauf man speichern kann was man will. Ähnlich wie bei einer externen Festplatte.</p>
<p>Es gab meiner Auffassung nach keinen Grund, diesen Schaden in Kauf zu nehmen. Auf 20 Minuten hat ein Leser darauf eingewendet:</p>
<blockquote><p>Wenn die Polizei einen Bus stoppt, in dem ein Verbrecher sitzt, können die anderen Passagiere dann die Polizei verklagen? Wenn eine Maschinerie, die teilweise für Verbrechen genutzt wird, nur ganz abgeschaltet werden kann, dann muss sie eben ganz abgeschaltet werden. Typisch Piratenpartei!</p></blockquote>
<p>Der Vergleich ist so nicht richtig. MegaUpload war einer der grössten Hoster seiner Art und die Verantwortlichen haben viele Server betrieben. Ich schlage deshalb diesen alternativen Vergleich vor:</p>
<blockquote><p>Weil es die Verkehrsbetriebe Zürich gebilligt haben, dass in den Bussen und Trams urheberrechtlich geschützte Lieder gesungen werden, wurden die Verantwortlichen verhaftet und der öffentliche Verkehr sofort stillgelegt. Monats- und Jahresabonnemente werden nicht zurückerstattet und Fundgegenstände im Fundbüro können nicht mehr abgeholt werden.</p></blockquote>
<p>Es dürfte allen einleuchten, dass dieses Vorgehen unverhältnismässig wäre. Vor allem, wenn das ganze auch noch im Auftrag des FBI geschieht. Deshalb halte ich das Vorgehen gegen MegaUpload für falsch. Klar: Die Betreiber haben allem Anschein nach Urheberrechtsverletzungen gebilligt oder sogar gefördert. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, haben die Betreiber durch die Arbeit anderer viel Geld gescheffelt. Das wäre auch nach unserem <a href="http://www.piratenpartei.ch/sites/default/files/Positionspapier%20Urheberrecht%20v1.0.pdf" target="_blank">Positionspapier zur Modernisierung des Urheberrechts</a> nicht in Ordnung. Zumindest bei Werken, die noch nicht länger als 14 Jahre veröffentlicht sind. Trotz dieses begründeten Verdachts sehe ich keine unmittelbare Gefahr, die höher zu gewichten ist als der angerichtete Schaden.</p>
<p>Geht es um Beweissicherung? So aggressiv wie die Behörden in diesem Fall vorgingen hoffe ich, dass auch ohne Auswertung irgendwelcher Logs bereits sehr belastende Beweise gegen die Betreiber vorliegen. Ich erinnere an die Atombombe im Irak. Oder geht es darum, auch noch die Uploader zu bestrafen? Es mag sein, dass sich diese nach aktueller Gesetzgebung strafbar machen, wenn sie Links zu geschützter Kultur öffentlich verbreiten. Doch es gibt nicht nur die Interessen der Rechtevertreter. Viele Benutzer haben Sicherheitskopien aufrichtig erworbener Kultur oder schlicht Kopien ihrer Urlaubsvideos auf MegaUpload gespeichert. Diese Kunden haben auch Interessen, die a priori nicht weniger wiegen als diejenigen der RIAA und MPAA.</p>
<p>So oder so gäbe es eine Möglichkeit, die Benutzer den selber hochgeladenen Content wieder zur Verfügung zu stellen. Doch das scheint die Strafverfolgungsbehörden unter dem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,810723,00.html" target="_blank">Einfluss</a> der <a href="http://andipopp.wordpress.com/2012/01/23/definition-die-contentmafia/" target="_blank">MAFIAA</a> nicht zu kümmern. Der Spiegel <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,812144,00.html" target="_blank">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Wie die Nachrichtenagentur AP meldet, könnte die Löschung von Daten, die User auf die Plattform hochgeladen haben, <a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=146068504" target="_blank">bereits am Donnerstag dieser Woche</a> beginnen. Das verlautete aus us-amerikanischen Justizbehörden, die auch die Verhaftung von Dotcom und weiteren Beschuldigten veranlasst hatten.</p>
<p>[...]</p>
<p>An die 50 Millionen Nutzer hätten der Plattform auch persönliche Daten einschließlich vertraulicher Dokumente und Familienfotos anvertraut. Derzeit arbeite MU mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um die Datenlöschung zu verhindern.</p></blockquote>
<p>Ist es wirklich in Ordnung, die persönlichen Dateien von 50 Millionen Nutzern zu löschen, weil sie sich den falschen Hoster ausgesucht haben? Kommentare sind erwünscht!</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3354&amp;md5=bdc82a9029d60582fadaccff9dc99b97" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>NEIN zu diesem Schlamassel</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2012/01/25/nein-zum-schlamassel/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Buchpreisbindung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Über die Buchpreisbindung habe ich ja schon mehrfach geschrieben. Im Beitrag «Der Untergang der Buchhändler?» ging ich der Frage nach, ob die Buchpreisbindung, über die wir am 11. März 2012 abstimmen werden, Buchhandlungen retten kann. Oder ob die Buchhandlungen alle eingehen, sollten wir gegen fixe Buchpreise sein. Dieser Beitrag führte zu vielen Besucherkommentaren, unter anderem von Manuela Hofstätter, Buchhändlerin und Mitglied des Komitees für die Buchpreisbindung. Sie hat in einem Beitrag... <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/25/nein-zum-schlamassel/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2012/01/blog0.png"><img class="size-full wp-image-3339 alignleft" title="blog0" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2012/01/blog0.png" alt="" width="240" height="160" /></a>Über die Buchpreisbindung habe ich ja schon mehrfach geschrieben. Im <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/10/der-untergang-der-buchhandler/" target="_blank">Beitrag</a> «Der Untergang der Buchhändler?» ging ich der Frage nach, ob die Buchpreisbindung, über die wir am 11. März 2012 abstimmen werden, Buchhandlungen retten kann. Oder ob die Buchhandlungen alle eingehen, sollten wir gegen fixe Buchpreise sein. Dieser Beitrag führte zu vielen Besucherkommentaren, unter anderem von Manuela Hofstätter, Buchhändlerin und Mitglied des Komitees für die Buchpreisbindung. Sie hat in einem <a href="http://www.ja-zum-buch.ch/2011/12/buchh%C3%A4ndlerinnen-und-buchh%C3%A4ndler-warum-es-uns-braucht/" target="_blank">Beitrag</a> über ihren Beruf geschrieben:</p>
<blockquote><p>Unsere Empfehlungen können nur gut sein, wenn gute Bücher auf den Markt kommen. Dieses Jahr hatte ich besonders Freude an der Vielfalt von Titeln Schweizer Autoren.</p></blockquote>
<p>Fünf Jahre nach dem Verbot der Buchpreisbindung war die Vielfalt Schweizer Produktionen besonders erfreulich. Unverständlich, dass sie im gleichen Artikel behauptet, es brauche eine Buchpreisbindung, um die Vielfalt zu bewahren. Ein Widerspruch, den viele Befürworter der Buchpreisbindung weg reden. Ich finde übrigens Manus Auftritt sonst super, sie verwendet <a href="https://twitter.com/#!/mhofstaetter" target="_blank">Twitter</a>, gibt dort Tipps ab und empfahl mir eine <a href="http://www.gizmodo.fr/wp-content/uploads/2011/09/SFSignalNPR100Flowchart.jpg" target="_blank">geniale Grafik</a> zu Fantasy- und Science Fiction-Literatur. Doch ich kann ihr einfach nicht folgen, warum die Buchpreisbindung Kultur fördern oder gar Buchhandlungen retten sollte.</p>
<p>Ein wichtiges Argument der Befürworter war immer, dass die ausländischen Buchhandlungen den Schweizer Markt kaputt machen. Nun sind in der Gesetzesvorlage <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/anders_gemeint_als_geschrieben_1.14511657.html" target="_blank">laut Bundesrat</a> genau diese Akteure von der Fixpreispflicht ausgenommen. Sprich: Amazon dürfte unbehelligt weiter billige Bücher anbieten, Schweizer Buchhandlungen ob gross oder klein hingegen müssten sich an diktierte Preise halten. Buchhändler sind «empört»! Natürlich war ich schon immer gegen die Buchpreisbindung und ich sehe überhaupt nicht ein, warum es für unser aller Wohl sein soll, wenn Bücher überall gleich viel kosten. Doch wer dem Argument glaubt, dass die bösen ausländischen Buchhandlungen die Schweizer Kulturvielfalt zerstören, werden nun auch nur noch <a href="http://www.buchpreisbindung-nein.ch/" target="_blank">NEIN zum Schlamassel</a> sagen können.</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3341&amp;md5=ba14e149a0587c39e93a07025c2f765c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blackout: Stop «Stop Online Piracy Act»</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2012/01/16/blackout-stop-stop-online-piracy-act/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Blackout]]></category>
		<category><![CDATA[DMCA]]></category>
		<category><![CDATA[MAFIAA]]></category>
		<category><![CDATA[MPAA]]></category>
		<category><![CDATA[RIAA]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Leider war die Musikindustrie in vielen Ländern ziemlich erfolgreich mit ihrer Angstmacherei. In den USA stehen immer wieder Gesetze wie der «Stop Online Piracy Act» (SOPA) zur Debatte. Ähnlich wie beim DMCA und bei ACTA verstecken sich hinter SOPA Repressalien Zwecks Gewinnmaximierung der Unterhaltungsindustrie. Mein persönlicher Favorit der Akronyme ist übrigens der  «Preventing Real Online Threats to Economic Creativity and Theft of Intellectual Property Act», kurz PROTECT IP Act, kurz... <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/16/blackout-stop-stop-online-piracy-act/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider war die Musikindustrie in vielen Ländern ziemlich erfolgreich mit ihrer Angstmacherei. In den USA stehen immer wieder Gesetze wie der «<a href="http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Stop_Online_P​iracy_Act" target="_blank">Stop Online Piracy Act</a>» (SOPA) zur Debatte. Ähnlich wie beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DMCA" target="_blank">DMCA</a> und bei <a href="http://www.denissimonet.ch/2010/06/28/acta-gehort-ad-acta/" target="_blank">ACTA</a> verstecken sich hinter SOPA Repressalien Zwecks Gewinnmaximierung der Unterhaltungsindustrie. Mein persönlicher Favorit der Akronyme ist übrigens der  «Preventing Real Online Threats to Economic Creativity and Theft of Intellectual Property Act», kurz <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/PROTECT_IP_Act" target="_blank">PROTECT IP Act</a>, kurz PIPA. Der Spass bei den wohlklingenden Namen hört aber rasch auf.</p>
<p>SOPA ist die aktuell brenzligste Idee von RIAA und MPAA, auf Twitter oft auch <a href="http://www.mafiaa.ch/" target="_blank">#MAFIAA</a> genannt. Dieses Gesetz dient offensichtlich der Finanzierung weiterer Yachten für die Direktoren von EMI, Universal und co.; die Bekämpfung des Austauschs von Kultur erreicht damit eine neue Ebene. Denn diesmal steht nichts geringeres als die Meinungsfreiheit auf dem Spiel. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stop_Online_Piracy_Act" target="_blank">Wikipedia</a> fasst es folgendermassen zusammen:</p>
<blockquote><p>Das Gesetz würde es dem <a title="Justizministerium der Vereinigten Staaten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Justizministerium_der_Vereinigten_Staaten">US-Justizministerium</a> und Copyright-Inhabern erlauben, gerichtliche Verfügungen gegen die Betreiber von Internetseiten zu beantragen, die einen Verstoß gegen das <a title="Copyright law (Vereinigte Staaten)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copyright_law_(Vereinigte_Staaten)">US-amerikanische Copyright</a> darstellen. Den Zweck der Maßnahme wählt der Antragsteller. Zum Beispiel kann eine Verfügung Werbeagenturen und Bezahldiensten die Zusammenarbeit mit Inhabern betroffener Internetseiten untersagen und so das Tätigen weiterer <a title="Transaktion (Wirtschaft)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transaktion_(Wirtschaft)">Geschäfte</a> verhindern.</p>
<p>Auch das Anzeigen der Internetseite in Suchmaschinen könnte blockiert werden. Durch das Gesetz würde das Herunterladen geschützter Inhalte zu einer <a title="Verbrechen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen">schweren Straftat</a>.[...]</p></blockquote>
<p>Wie ich in einem <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/sopa_weisses_haus_dns_sperren_google_1.14360763.html" target="_blank">Artikel der NZZ</a> schon betont habe, könnten Blogs abgeschaltet werden, weil in einem Kommentar ein Link zu urheberrechtlich geschützten Werken gepostet wurde. Besonders verheerend, sollte es sich dabei um einen wichtigen Blog handeln, wie etwa bei den arabischen Unruhen. Hoffen wir, dass der US-Gesetzgeber die Contentindustrie durchschaut und unsere Grundrechte nicht dem Jammern einer <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/12/24/denkt-an-die-kinder/" target="_blank">blühenden Industrie</a> opfert. Die Inhalte dieses Gesetzes sind übrigens so realitätsfremd und schränken die Grundrechte dermassen ein, dass sich Google, Facebook, Amazon und Wikipedia <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/sopa_google_microsoft_nintendo_electronic_arts_stop_online_piracy_act_1.14042973.html" target="_blank">überlegen</a>, am 18. Januar aus Protest gewisse Dienste abzuschalten. Die Piratenpartei Schweiz wird voraussichtlich vielen <a href="http://www.pp-international.net/node/510" target="_blank">Schwesterparteien</a> folgen und unter dem Motto «Stop censorphip» am <a href="http://sopastrike.com/" target="_blank">Blackout</a> teilnehmen. Einen Vorstandsentscheid dazu fällen wir morgen Abend.</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3314&amp;md5=11e29a6fae420fb62236c2616c88a2a3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Untergang der Buchhändler?</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2012/01/10/der-untergang-der-buchhandler/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Buchpreisbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Gisela Treichler]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Ricco Bilger]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als ich den NZZ-Artikel mit dem Titel «Das Buch ist keine Ware, sondern ein Wert» sah, dachte ich mir: Oh nein, welchen Unsinn erzählen die Verlage jetzt schon wieder über die Buchpreisbindung? Dann ging es auch direkt weiter mit der Schliessung des Travel Book Shops. Ein tragischer Umstand mit einem grossen Verlust an Know-How. Umso überraschter war ich, als Gisela Treichler zu Wort kommt und mit keinem Wort den Buchpreis erwähnt. Ihr gehört der erwähnte Shop und sie sieht sich als Opfer des... <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/10/der-untergang-der-buchhandler/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2012/01/blog0.png"><img class="size-full wp-image-3339 alignleft" title="blog0" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2012/01/blog0.png" alt="" width="240" height="160" /></a>Als ich den <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/reportage/das_buch_ist_keine_ware_sondern_ein_wert_1.14223232.html" target="_blank">NZZ-Artikel</a> mit dem Titel «Das Buch ist keine Ware, sondern ein Wert» sah, dachte ich mir: Oh nein, welchen Unsinn erzählen die Verlage jetzt schon wieder über die Buchpreisbindung? Dann ging es auch direkt weiter mit der Schliessung des Travel Book Shops. Ein tragischer Umstand mit einem grossen Verlust an Know-How. Umso überraschter war ich, als Gisela Treichler zu Wort kommt und mit keinem Wort den Buchpreis erwähnt. Ihr gehört der erwähnte Shop und sie sieht sich als Opfer des «Strukturbereinigungsprozesses». Die NZZ schreibt:</p>
<blockquote><p>Da geht es ja auch um Bezugsvolumen bei den Verlagen, die von der eigenen Grösse abhängen, sodann um ein vielseitiges Sortiment auch mit Raritäten. Das Geschäft mit Landkarten rentiere schon lange nicht mehr. Auf Weltkrisen wie Sars oder die Vogelgrippe reagiere ihr Segment besonders empfindlich. Der Zerfall des Euro habe ihr zusätzlich zu schaffen gemacht.</p></blockquote>
<p>In erster Linie geht es also um fehlende Nachfrage und äussere Faktoren, wovon auch andere Branchen betroffen sind. Bei jedem HaNb (a,b in N) wird Panik geschoben, die Leute wollen weniger reisen und folglich auch keine Reisebücher kaufen. Pech für die darauf spezialisierte Buchhändlerin. Mit dem Buchpreis hat die Schliessung des Buchladens aber nichts zu tun.</p>
<p>Doch leider wird am Ende des Artikels doch noch mit der Tränendrüsenkeule geschwungen. Ricco Bilger, selber Buchhändler, vertritt die Meinung, «eine kompetent geführte Buchhandlung mit einem gut sortierten Spezialsegment habe durchaus Chancen.» Er verzeichnete die letzten Monate sehr starke Umsätze und freut sich über eine junge Kundschaft. Trotz florierendem Geschäft beschwört er den Untergang des Buchhandels herauf, wie man am Beispiel England sehe. Dort gebe es nach 10 Jahren ohne Buchpreisbindung nur noch einen Fünftel der Buchhandlungen. Was an dieser Stelle etwas verdeckt wird: Auch in der Schweiz gibt es seit 5 Jahren keine diktierten Buchpreise mehr. Denn diese sind ein Kartell und Kartelle sind schlecht für die Konsumenten. Wir stimmen am 11. März also nicht darüber ab, ob wir die Buchpreisbindung behalten wollen sondern ob wir sie 5 Jahre nach deren Abschaffung wieder einführen wollen.</p>
<p>Bei seiner Argumentation begeht Herr Bilger ausserdem einen mathematischen Anfängerfehler: Man kann bei einer Implikation nicht auf das Gegenteil schliessen. Wenn in Grossbritannien ohne Buchpreisbindung viele Buchhandlungen schliessen heisst das natürlich keinesfalls, dass mit fixen Buchpreisen keine Buchhandlungen eingehen.</p>
<p>Wir befinden uns immer noch in einem fundamentalen Wandel der Gesellschaft. Leider findet Frau Treichler, dass E-Boks schön gebundene Bücher nicht ersetzen können und auch Herr Bilger sieht in E-Books höchstens eine vorübergehende Begeisterung. Die Buchindustrie begeht gerade denselben Fehler wie damals die Musik- und Filmindustrie: Sie will den natürlichen Lauf der Dinge durch Gesetze aufhalten. Eine gefährliche Entwicklung! Denn Amazon verkündete laut <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,707505,00.html" target="_blank">Spiegel</a> schon Mitte 2010 den Sieg der E-Books:</p>
<blockquote><p>Amazon habe in den letzten drei Monaten pro 100 Hardcover-Bücher 143 Kindle-E-Bücher verkauft. Das Verhältnis verschiebe sich immer weiter zugunsten digitaler Versionen: Im letzten Monat kamen auf 100 gebundene schon 180 digitale Bücher. In der ersten Hälfte 2010 habe Amazon drei Mal mehr E-Bücher verkauft als in der ersten Hälfte 2009. Der Kindle habe sich millionenfach verkauft. Kurz: Das elektronische Lesegerät ist ein Wahnsinnserfolg; <strong>Offline-Buchhandel, schnall&#8217; dich fest an!</strong></p></blockquote>
<p>Statt das Medium Internet für sich zu nutzen versucht die Buchindustrie zu retten, was vor 50 Jahren angesagt war. Warum nicht das alte mit dem neuen kombinieren? Oder wie es der Spiegel schreibt: Offline-Buchhandel, schall&#8217; dich fest an! Ich würde mich liebend gerne von Buchhändlern beraten lassen. Doch im Informationszeitalter bin ich nicht bereit, dafür extra in eine Buchhandlung zu fahren. Eine übersichtliche Website ist doch nicht zuviel verlangt &#8211; da müssen auch gar nicht unbedingt E-Books angeboten werden. Ein Chat für Beratungsgespräche wäre auch schon was. So könnte ich eine Bestellung inklusive Verkaufsgespräch bequem von zu Hause aus abwickeln und gehe nicht vergebens in eine Buchhandlung. Bei guter Beratung wäre ich dann auch bereit, das Buch im Laden abzuholen, sobald es da ist.</p>
<p>Wer auf die Bedürfnisse der Kundschaft eingeht wird keine Probleme haben, weiter zu existieren &#8211; auch ohne Buchpreiszwang und ohne staatliche Rettungsversuche. Also denk daran: Sag am 11. März 2012 <a href="http://www.buchpreisbindung-nein.ch/" target="_blank">NEIN zur Buchpreisbindung</a>. Für Innovation und Zeitgeist. Ich empfehle zu diesem Thema auch unseren neuen <a href="http://parrot.fm/2012/01/06/im-fokus-die-buchpreisbindung/" target="_blank">Podcast bei parrot.fm » Im Fokus</a>. In dieser Folge sagen viele Mitglieder des Komitees «NEIN zu teuren Büchern» ihre Meinung. Hör rein, es lohnt sich!</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3287&amp;md5=64e50f1a719688d26011f658eec5a38d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Filesharing auch in Schweizer Behörden?</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2012/01/07/filesharing-auch-in-schweizer-behorden/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 19:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Brüderlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichheit]]></category>
		<category><![CDATA[HADOPI]]></category>
		<category><![CDATA[PHP-Script]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die französische Regierung betreibt offenbar illegales Filesharing. Peinlich, zumal Sarkozy bekannt dafür ist, die Gier der Unterhaltungsindustrie mit fragwürdigen Methoden zu stillen. Natürlich verwundert es mich nicht, dass auch im Elysée-Palast Kultur ausgetauscht wird. Es handelt sich dabei schliesslich um ein natürliches menschliches Verhalten, das nicht einfach durch Repression aus der Welt geschaffen werden kann. Gerade der Präsident Frankreichs sollte die Schlagwörter der Französischen... <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/07/filesharing-auch-in-schweizer-behorden/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die französische Regierung <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bittorrent-im-Elysee-Palast-1397513.html">betreibt offenbar illegales Filesharing</a>. Peinlich, zumal Sarkozy bekannt dafür ist, die Gier der Unterhaltungsindustrie mit fragwürdigen Methoden <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/06/20/frankreich-zensur-als-beitrag-zur-zivilisierung-des-internets/">zu stillen</a>. Natürlich verwundert es mich nicht, dass auch im Elysée-Palast Kultur ausgetauscht wird. Es handelt sich dabei schliesslich um ein natürliches menschliches Verhalten, das nicht einfach durch Repression aus der Welt geschaffen werden kann. Gerade der Präsident Frankreichs sollte die Schlagwörter der Französischen Revolution nicht nur <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/05/24/die-diktatur-frankreich/" target="_blank">in den Mund nehmen</a> sondern leben. Das bedeutet keine Zensur (liberté), Netzneutralität (égalité) und der freie Austausch von Wissen und Kultur (fraternité).</p>
<p>Doch zurück zum Filesharing. Bekannt wurde dieser Sachverhalt durch die Plattform <a href="http://www.youhavedownloaded.com/" target="_blank">youhavedownloaded.com</a>. Dieselbe Plattform hat enthüllt, dass auch in den Hallen von Sony, NBC und Fox urheberrechtlich geschützte Kultur ausgetauscht wurde. Nun frage ich mich, ob vielleicht das eine oder andere Lied über eine IP-Adresse der Schweizerischen Eidgenossenschaft getauscht wurde. Deshalb habe ich ein kleines PHP-Script geschrieben, das auf youhavedownloaded.com IP-Ranges abfrägt. Leider dürfen nur 20 Abfragen pro Stunde gemacht werden. Deshalb dauert es ziemlich lange, Ranges zu scannen (wenn man wie ich eine fixe IP-Adresse hat). Wer will darf gerne helfen.</p>
<p>Das Script steht frei zur Verfügung. Usage:</p>
<pre>php scan.php ip_address subnet offset</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>Will man also z.B. die IP-Range von parlament.ch scannen, ist der richtige Aufruf (ich empfehle eine Screen-Session):</p>
<pre>php scan.php 162.23.0.0 20 &gt;&gt; scan.log</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit wird 162.23.0.0/20 gescannt. Das dauert bei 20 Abfragen pro Stunde leider 8.5 Tage. Deshalb darf gerne geholfen werden. Da kommt dann übrigens das Offset ins Spiel. Ich scanne im Moment die erste Häfte, ein Kollege die zweite Hälfte der Range. Wer mitmachen will darf gerne z.B. bei 1024 anfangen:</p>
<pre>php scan.php 162.23.0.0 20 1024 &gt;&gt; scan.log</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bitte vorgängig per Kommentar oder E-Mail melden, damit nicht doppelt gescannt wird. Bisher wurde ich leider nicht fündig, es hat aber auch erst 356 Adressen gescannt. Bin ich mit dieser Range durch mache ich bei der admin.ch-Range weiter (gehört dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation): 162.23.32.0/20</p>
<p>Der Code (quick&amp;dirty):</p>
<pre>&lt;?php

$filter = ~(~0 &lt;&lt; 32);

function getIPString($ip) {
    global $filter;
    return sprintf("%d.%d.%d.%d", ($ip &amp; $filter) &gt;&gt; 24, (($ip &lt;&lt; 8) &amp; $filter) &gt;&gt; 24, (($ip &lt;&lt; 16) &amp; $filter) &gt;&gt; 24, (($ip &lt;&lt; 24) &amp; $filter) &gt;&gt; 24);
}

function check($ip, $i) {
    echo $i.": Checking ".getIPString($ip)."... ";
    $link = sprintf("http://www.youhavedownloaded.com/?q=%s", getIPString($ip));
    $result = file_get_contents($link);

    if (preg_match('/Rate limit exceeded for your IP/', $result)) {
        echo 'Limit per hour reached. Sleeping.'."\n";
        sleep(60);
        echo 'Woken up, doing more queries.'."\n";

        check($ip, $i);
        return;
    }

    if (!preg_match('/Well, this IP in the clear\. But look what others do/', $result)) {
        echo 'Hit! '.$link."\n";
    }
    else {
        echo 'Miss :('."\n";
    }
}

if ($argc &lt; 2) {
    die("Wrong parameters!");
}

if (empty($argv[1])) {
    die("Empty IP!");
}

$mask = empty($argv[2]) ? 32 : $argv[2];
$offset = empty($argv[3]) ? 0 : $argv[3];
$ips = explode('.', $argv[1]);

if (count($ips) != 4) {
    die("Invalid IP!\n");
}

if ($offset &gt; (1 &lt;&lt; (32 - $mask))) {
    die("Offset too big!\n");
}

$ip = 0;
$i = 3;
foreach ($ips as $iptemp) {
    if ($iptemp &lt; 0 || $iptemp &gt; 255) {
        die("Out of range!");
    }

    $ip += $iptemp &lt;&lt; ($i-- * 8);
}

$ip &amp;= (~0 &lt;&lt; (32 -$mask));
$ip += $offset;
$end = ($ip | ~(~0 &lt;&lt; (32 - $mask))) &amp; $filter;

echo "Start: ".getIPString($ip)."\n";
echo "End: ".getIPString($end)."\n";
echo "Scanning ".(1 &lt;&lt; (32 - $mask))." IPs\n";
echo "---\n";

$i = $offset;
while ($ip != $end) {
    check($ip++, $i++);
}

check($ip, $i);</pre>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.denissimonet.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3260&amp;md5=f4709a0e86e5a2da444f1767d2aed241" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bands, die man kennen muss</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2012/01/02/bands-die-man-kennen-muss/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 20:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Bond]]></category>
		<category><![CDATA[Daft Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Dirty Loops]]></category>
		<category><![CDATA[Dope Stars Inc.]]></category>
		<category><![CDATA[dopestarr & victor]]></category>
		<category><![CDATA[Excentric]]></category>
		<category><![CDATA[GAG Quartet]]></category>
		<category><![CDATA[Google Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Jethro Tull]]></category>
		<category><![CDATA[Maksim Mrvica]]></category>
		<category><![CDATA[Maroon 5]]></category>
		<category><![CDATA[Monsters Of Liedermaching]]></category>
		<category><![CDATA[Powerglove]]></category>
		<category><![CDATA[PROJECT Trio]]></category>
		<category><![CDATA[Secondhand Child]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es ist mal wieder an der Zeit, meine musikalischen Entdeckungen mit dem Internet zu teilen. Zur Erinnerung: Mich interessieren Bands, die durch spezielle Instrumente oder interessante Neuinterpretationen auffallen. Ganz oben in der Playlist stehen zur Zeit Powerglove. Nachdem ich ihre Version von «Super Mario» und «Metal Kombat for the Mortal Man» zum ersten mal gehört hatte, war ich sofort ein grosser Fan dieser Metal-Band. Erst vor ein paar Tagen stiess ich auf ihr Album «Saturday Morning... <a href="http://www.denissimonet.ch/2012/01/02/bands-die-man-kennen-muss/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder an der Zeit, meine musikalischen Entdeckungen mit dem Internet zu teilen. Zur Erinnerung: Mich interessieren Bands, die durch spezielle Instrumente oder interessante Neuinterpretationen auffallen. Ganz oben in der Playlist stehen zur Zeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Powerglove" target="_blank">Powerglove</a>. Nachdem ich ihre Version von «Super Mario» und «Metal Kombat for the Mortal Man» zum ersten mal gehört hatte, war ich sofort ein grosser Fan dieser Metal-Band. Erst vor ein paar Tagen stiess ich auf ihr Album «Saturday Morning Apocalypse». Mit Titeln wie «X-Men», «Transformers» und «The Simpsons» ist es mein Fundstück des Jahres. Auch begeistert bin ich von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bond_(Band)" target="_blank">Bond</a>. Ihr erstes Album wurde aus den britischen Klassik-Charts geworfen weil zu «poppig» &#8211; ein gutes Indiz dafür, dass die Mädels gut sind. Auch ihr neustes Album «Play» überzeugt, unter anderem durch ihre Interpretation von «Miserlou», das Titellied aus «Pulp Fiction».</p>
<p>Wo wir gerade bei Klassik sind: Das Album «Electrik» von <a href="http://www.maksim.co.uk/" target="_blank">Maksim Mrvica</a> beinhaltet mit «The Gypsy Maid» und «Child In Paradise» sehr schöne Arrangements mit Elementen aus der klassischen Musik gemischt mit neueren Instrumenten. Etwas moderner ist das Album «Ultrawired» von <a href="http://www.dopestarsinc.com/" target="_blank">Dope Stars Inc</a>. Besonders das Lied «Lies Irae» hat es mir angetan. Das Album <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/03/10/die-leere-cd-als-geschaftsmodell-der-zukunft/" target="_blank">darf übrigens frei über das Internet gezogen und verbreitet werden</a>. Dann sind da noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daft_Punk" target="_blank">Daft Punk</a> mit «Tron Legacy: Reconfigured OST» und «gettopop» von <a href="http://www.myspace.com/dopestarrvictor" target="_blank">dopestarr &amp; victor</a> (ja, krasser Rap).</p>
<p>Zum Schluss muss ich unbedingt auf das <a href="http://whatisproject.org/" target="_blank">PROJECT Trio</a> aufmerksam machen. Durch ihren Querflötisten, der <a href="http://www.j-tull.com/" target="_blank">Jethro Tull</a> Konkurrenz macht, ist es ein Genuss, den Liedern zu folgen. Wer es mir nicht glaubt gucke auf Youtube seine Interpretationen von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=crfrKqFp0Zg" target="_blank">Super Mario</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=59ZX5qdIEB0&amp;feature=related" target="_blank">Inspector Gadget</a>. Und wem das immer noch nicht reicht ziehe sich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jBvZ8f44Et0&amp;feature=relmfu" target="_blank">dieses Video</a> rein, wo Greg Pattillo zur Querflöte dazu auch noch gleichzeitig beatboxt und Klavier spielt.</p>
<p>Wie immer nehme ich gerne Tipps entgegen, die diese Liste vervollständigen.</p>
<p><strong>Update</strong>: Es haben sich ein paar Besucher gemeldet, deren Tipps ich in diesem Update vorstelle. Zwei davon sind von Micha, einem alten Netz- und Reallife-Kumpel, der sich wie kein Zweiter mit Musik auskennt. Ein Blick auf sein <a href="http://www.last.fm/user/TaMokoMusik" target="_blank">Profil bei last.fm</a> lohnt sich auf jeden Fall. Durch ihn bin ich auf die <a href="http://www.monstersofliedermaching.de/" target="_blank">Monsters Of Liedermaching</a> gestossen. Seine Tipps: Der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=puzHPfD8kKs" target="_blank">Google Rap</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Put352qqlWU" target="_blank">Maroon 5</a>.</p>
<p>Ein ganz cooler Hinweis kam von <a href="https://twitter.com/#!/RedOchsenbein" target="_blank">@RedOchsenbein</a> auf Twitter:</p>
<blockquote><p><a href="https://twitter.com/#!/SciF0r" rel="nofollow" data-screen-name="SciF0r"><s>@</s><strong>SciF0r</strong></a> Guck dir mal das an: <a title="https://www.youtube.com/watch?v=KjVGJ3YFDc8" href="https://t.co/KmMOdxIv" rel="nofollow" target="_blank" data-expanded-url="https://www.youtube.com/watch?v=KjVGJ3YFDc8">youtube.com/watch?v=KjVGJ3…</a> So gut klingt Justin Bieber nie mehr&#8230; :-D</p></blockquote>
<p>Die Rede ist von <a href="http://www.dirty-loops.com/" target="_blank">Dirty Loops</a>, die es tatsächlich schaffen, aus Justin Bieber Musik zu machen. Kompliment! Dann ist da noch das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mghhLqu31cQ" target="_blank">GAG Quartet</a> mit über 40 Memen in einem Lied (danke Danilo). Und Daniel wies mich auf Bands seiner Kollegen hin, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Bh-gjPy_W14" target="_blank">Excentric</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kexS2u_pOzI" target="_blank">Secondhand Child</a>.</p>
<p>Danke für die Tipps, ich nehme gerne noch mehr entgegen :).</p>
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		<title>Denkt an die Kinder!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 22:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Géraldine Savary]]></category>
		<category><![CDATA[IFPI]]></category>
		<category><![CDATA[MAFIAA]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[SUISA]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jetzt ist alles klar: Die bösen Raubmordkopierer verursachen einen Schaden im - festhalten! - dreistelligen Millionenbereich. Als ob das nicht genug wäre sind auch noch die armen Kinder gefährdet. Und was tut der Bundesrat? Trommelwirbel. Nichts! So zu lesen auf 20 Minuten Online. Aber werfen wir mal einen Blick auf die Fakten. Der Bundesrat hat kürzlich einen Bericht «zur unerlaubten Werknutzung über das Internet» veröffentlicht. Dieser Bericht geht auf ein Postulat der Ständerätin... <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/12/24/denkt-an-die-kinder/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist alles klar: Die bösen Raubmordkopierer verursachen einen Schaden im &#8211; festhalten! &#8211; dreistelligen Millionenbereich. Als ob das nicht genug wäre sind auch noch die armen Kinder gefährdet. Und was tut der Bundesrat? <em>Trommelwirbel</em>. Nichts!</p>
<p>So zu lesen auf <a href="http://www.20min.ch/digital/webpage/story/Haertere-Gangart-gegen-Internet-Piraten-gefordert-11484291" target="_blank">20 Minuten Online</a>. Aber werfen wir mal einen Blick auf die Fakten. Der Bundesrat hat kürzlich einen <a href="http://www.ejpd.admin.ch/content/dam/data/pressemitteilung/2011/2011-11-30/ber-br-d.pdf" target="_blank">Bericht</a> «zur unerlaubten Werknutzung über das Internet» veröffentlicht. Dieser Bericht geht auf ein <a title="Braucht die Schweiz ein Gesetz gegen das illegale Herunterladen?" href="http://www.denissimonet.ch/2010/04/19/braucht-die-schweiz-ein-gesetz-gegen-das-illegale-herunterladen/" target="_blank">Postulat der Ständerätin</a> Géraldine Savary zurück. Nun ist diese Antwort für Frau Savary unbefriedigend, wurde sie auf diese Motion hin doch «gar einstimmig» in den Vorstand der Musikverwertungsgesellschaft SUISA <a href="http://www.suisa.ch/fileadmin/user_upload/Downloads/SUISA-INFO/SUIS_info_11_2_d.pdf" target="_blank">gewählt</a>. Und nicht nur sie stört sich daran &#8211; die ganze Unterhaltungsindustrie (<a href="http://www.mafiaa.ch/" target="_blank">MAFIAA</a>) ist in Aufruhr. So sehr, dass sie sich nun wie so oft zu einer Allianz zusammenschliesst und in den Medien Stimmung macht &#8211; z.B. mit der Behauptung, Kinder seien gefährdet. Erklärtes Ziel ist die Kriminalisierung derjenigen, die von den wunderbaren neuen Möglichkeiten der Informationsgesellschaft profitieren. Nämlich vom rasend schnellen Austausch von Information, wozu auch Kulturgüter gehören.</p>
<p>Es ist nicht überraschend, dass der objektive Bericht die Kulturverwerter aufschreien lässt. Natürlich widerspricht er den Verzerrungen der Realität, welche vor allem durch die IFPI verbreitet werden. Doch die Kulturvervielfältiger scheinen nicht aufgeben zu wollen. Statt endlich auf die Bedürfnisse der Konsumenten <a title="Blogs töten die Zeitungsindustrie" href="http://www.denissimonet.ch/2011/06/19/blogs-toten-die-zeitungsindustrie/" target="_blank">einzugehen</a>, kämpfen sie weiter gegen den natürlichen Lauf der Dinge. Dabei spricht der Bericht klare Worte:</p>
<blockquote><p>Das Internet habe die Nutzung von Medieninhalten zwar fundamental verändert, heisst es im Bericht. Auf das kulturelle Schaffen in der Schweiz wirke sich dies jedoch nicht nachteilig aus. Denn das Geld, das die Internetnutzer beim kostenlosen Herunterladen sparten, gäben sie weiterhin für den Konsum im Unterhaltungsbereich aus. (<a href="http://www.20min.ch/digital/webpage/story/Haertere-Gangart-gegen-Internet-Piraten-gefordert-11484291" target="_blank">20 Minuten Online</a>)</p></blockquote>
<p>Keine Schäden in Millionenhöhe, keine verhungernden Kulturschaffende. Das Problem sind engstirnige Majors, die koste was es wolle die CD in das dritte Jahrtausend retten wollen.</p>
<blockquote><p>Statt für eine CD zahlen die Konsumenten einfach vermehrt für Konzerte, Kinobesuche oder Merchandising, wie es in dem Bericht heisst. Von dieser Entwicklung seien vor allem die grossen ausländischen Produktionsfirmen betroffen. Diese müssten sich anpassen. Das «nationale Kulturschaffen» werde nicht tangiert. (<a href="http://www.20min.ch/digital/webpage/story/24219649" target="_blank">20 Minuten Online</a>)</p></blockquote>
<p>Liebe Gesetzgeber: Habt kein Mitleid mit diesen Firmen. Lasst sie mit ihrem altertümlichen Medium eingehen. Die Kulturschaffenden sind nicht gefährdet, auch wenn die IFPI gerne schlimme Wunden propagiert. Es ist an den Kulturschaffenden, die neuen Bedürfnisse und die neuen Möglichkeiten zu nutzen, um weiterhin Geld zu verdienen. Oder um es mit den Worten des Berichts zu sagen:</p>
<blockquote><p>In Bezug auf die Bereitstellung neuer digitaler Inhalte gilt es zu beachten, dass sich die Anreize, neue Werke zu produzieren, unter neuen technischen Rahmenbedingungen verändern. [...] Solche Anpassungs- und Strukturveränderungsprozesse sind [...] typisch für Perioden, in welchen der technische Fortschritt eine alte durch eine neue Technik ersetzt.</p></blockquote>
<p>Ich bin in meiner Meinung bekräftigt, dass auch das öffentliche Anbieten von Musik und Filmen über das Internet erlaubt sein sollte. Solange man kein Geld damit verdient, tut es niemandem weh, wie der Bericht belegt. Umso mehr freut es mich, dass die Piratenpartei mitsamt Verlinkung des Parteiprogramms erwähnt wird:</p>
<blockquote><p>Hieraus ergibt sich ein zusätzliches Hindernis, denn das Urheberrecht wird inzwischen dermassen stark als Hindernis für den Zugang zur Kultur empfunden und dessen Legitimität in einem Ausmass angezweifelt, dass die Piratenpartei die Befreiung der Kultur vom Urheberrecht gar als Punkt in ihr Parteiprogramm aufgenommen hat.</p></blockquote>
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		<title>Wer geht mit wem?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 22:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyisten]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
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		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz-Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Zutrittskarten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es ist so weit: Ab sofort sind alle Zutrittskarten für das Bundeshaus über das Internet einsehbar (Nationalräte, Ständeräte). Diese Badges werden auch Lobbyistenausweise genannt, da jeder National- und Ständerat zwei davon vergeben darf und es nicht selten vorkommt, dass Vertreter von einflussreichen Verbänden und Firmen dafür auserkoren werden. Natürlich nutzen diese Lobbyisten den dadurch gewonnenen Zugang zur Wandelhalle, um die Parlamentarier von ihren Interessen zu überzeugen. Manchmal... <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/12/18/wer-geht-mit-wem/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so weit: Ab sofort sind alle Zutrittskarten für das Bundeshaus über das Internet einsehbar (<a href="http://www.parlament.ch/d/organe-mitglieder/nationalrat/Documents/zutrittsberechtigte-n.pdf" target="_blank">Nationalräte</a>, <a href="http://www.parlament.ch/d/organe-mitglieder/staenderat/Documents/zutrittsberechtigte-s.pdf" target="_blank">Ständeräte</a>). Diese Badges werden auch Lobbyistenausweise genannt, da jeder National- und Ständerat zwei davon vergeben darf und es nicht selten vorkommt, dass Vertreter von einflussreichen Verbänden und Firmen dafür auserkoren werden. Natürlich nutzen diese Lobbyisten den dadurch gewonnenen Zugang zur Wandelhalle, um die Parlamentarier von ihren Interessen zu überzeugen. Manchmal geschieht das durch Argumente, oft aber auch durch Geschenke wie Kreuzfahrten oder teure Mittagessen. Als Pirat und als Mitglied des Initiativkomitees der <a href="http://www.unbestechlich.ch/" target="_blank">Transparenz-Initiative</a> bin ich begeistert von der Möglichkeit, diese Verknüpfungen nun online nachschlagen zu können. Es ist ein wichtiger Schritt zum transparenten Staat.</p>
<p>An dieser Stelle will ich erwähnen, dass auch mein Name in der Liste der Ausweisbesitzer vorzufinden ist &#8211; auf Twitter wurde ich schon darauf angesprochen. Wer wissen will, wie es dazu kam, liest am besten <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/03/22/lobbyisten-im-bundeshaus/">meinen Beitrag</a> «Lobbyisten im Bundeshaus» vom 22. März 2011. Selbstverständlich habe ich diese potenzielle Interessenbindung schon vor der neuen Regelung <a href="http://www.denissimonet.ch/about/">offen gelegt</a>, zusammen mit Einkommen und Geschenken.</p>
<p>Zurück zur Lobbyisten-Liste. Es würde mich bei manchen Einträgen interessieren, ob die Ausweise verkauft oder einfach so abgegeben wurden. Denn es soll vorkommen, dass für eine Zutrittskarte 10&#8217;000 Franken oder mehr geboten werden. Aber auch so sorgt die Liste jetzt und auch in Zukunft für Gesprächsstoff. Ich fand es spannend zu sehen, welche Parteien mit welchen Branchen bzw. Interessenverbänden zu tun haben. Deshalb habe ich eine Grafik gebastelt, die ich gerne mit dem Internet teile. Die persönlichen Mitarbeiter und die Gäste habe ich weg gelassen.</p>
<p><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/12/Zutrittskarten.001.png"><img class="alignnone size-full wp-image-3176" title="Zutrittskarten.001" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/12/Zutrittskarten.001.png" alt="" width="491" height="369" /></a></p>
<p>Das Bild entspricht etwa dem, was ich erwartet hatte. Die vielen PR- und Kommunikations-Berater allerdings haben mich überrascht, sie sind vorwiegend bei der FDP zu Hause. Auch spannend ist ein Blick auf die Gäste, welche keiner Organisation und keiner Firma zugeordnet sind. Da gibt es wohl potenziell ein Schlupfloch, es dürfte sich aber oft um Familienangehörige und Bekannte handeln. Die SVP ist mit Abstand Spitzenreiterin der Gästeempfänger.</p>
<p><a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/12/Zutrittskarten-Guests.png"><img class="alignnone size-full wp-image-3180" title="Zutrittskarten Guests" src="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/12/Zutrittskarten-Guests.png" alt="" width="447" height="301" /></a></p>
<p>Deine Eindrücke bzw. Gedanken dazu interessieren mich. Was ist dir als erstes aufgefallen? Was sind deine Überlegungen? Du darfst dich gerne mit einem Kommentar unter diesem Beitrag verewigen.</p>
<p><em>Die <a href="http://www.denissimonet.ch/wp-content/uploads/2011/12/Zutrittskarten.ods">Rohdaten</a> habe ich auch hochgeladen. Für Korrektheit kann ich allerdings nicht garantieren, ich habe die Daten im Schnelldurchgang zusammengetragen und es können durchaus Fehler enthalten sein. </em></p>
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		<title>Männerhort mit artgerechter Haltung</title>
		<link>http://www.denissimonet.ch/2011/11/01/mannerhort-mit-artgerechter-haltung/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 21:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Simonet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[IKEA]]></category>
		<category><![CDATA[Manland]]></category>
		<category><![CDATA[Männerparadies]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Männer aufgepasst: Euer Leiden könnte schon bald ein Ende haben! Euphorie durchdrang mich, als ich heute vom Manland las; dem Männerparadies in IKEA. Frauen geben dort ihre Männer ab, wo sie mit Hot Dogs, Cola, Fernsehern und Spielautomaten versorgt und bei Laune gehalten werden. Währenddessen können sich die Frauen gemütlich dem Einkauf widmen. Das beste daran: Diese Dienstleistung ist gratis! Der Tagi erklärt es folgendermassen: «Manland» funktioniert als eine Art Babysittingservice für... <a href="http://www.denissimonet.ch/2011/11/01/mannerhort-mit-artgerechter-haltung/">weiter lesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Männer aufgepasst: Euer Leiden könnte schon bald ein Ende haben! Euphorie durchdrang mich, als ich heute vom Manland las; dem <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Ein-Hort-fuer-Shoppingfaule-Ehemaenner/story/10152839" target="_blank">Männerparadies in IKEA</a>. Frauen geben dort ihre Männer ab, wo sie mit Hot Dogs, Cola, Fernsehern und Spielautomaten versorgt und bei Laune gehalten werden. Währenddessen können sich die Frauen gemütlich dem Einkauf widmen. Das beste daran: Diese Dienstleistung ist gratis! Der Tagi erklärt es folgendermassen:</p>
<blockquote><p>«Manland» funktioniert als eine Art Babysittingservice für Ehemänner: Frauen geben ihre Partner in der «artgerechten» Umgebung ab und können anschliessend in Ruhe durch das Warenhaus schlendern, ohne dass ein Begleiter leicht säuerlich auf die Uhr schaut und zum Aufbruch drängt. Ein Buzzer erinnert die Frauen nach einer gewissen Zeit daran, ihren Liebsten in der Abgabestation abzuholen – und nicht zu vergessen.</p></blockquote>
<p>Zu schön, um wahr zu sein; Manland gibt es bisher auch nur in Sydney. Und Sydney ist leider zu weit weg, um mal eben von einem Gratis-Hot Dog zu profitieren. So <a href="https://twitter.com/#!/SciF0r/status/131405344034406400" target="_blank">schrieb ich</a> auf Twitter:</p>
<blockquote><p>Warum können Frauen nicht auch in der Schweiz ihre Männer im IKEA abgeben? Das Leben ist nicht fair :(. <a href="https://twitter.com/#%21/moosline" rel="nofollow" data-screen-name="moosline"><s>@</s><strong>moosline</strong></a> lust auf Urlaub in Sydney?</p></blockquote>
<p>Nur kurze Zeit später hat mir IKEA persönlich <a href="https://twitter.com/#!/IKEAswitzerland/status/131439495810789378" target="_blank">geantwortet</a>. Das dürfte jeden Mann freuen:</p>
<div>
<blockquote>
<div><a href="https://twitter.com/#%21/SciF0r" rel="nofollow" data-screen-name="SciF0r"><s>@</s><strong>SciF0r</strong></a> Das Leben ist doch fair! Bald kannst du bei uns surfen &#8211; und vielleicht auch mal spielen&#8230; <a title="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Ein-Hort-fuer-Shoppingfaule-Ehemaenner/story/10152839/" href="http://t.co/6odxoHbJ" rel="nofollow" target="_blank" data-ultimate-url="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Ein-Hort-fuer-Shoppingfaule-Ehemaenner/story/10152839/" data-expanded-url="http://krz.ch/A50h">krz.ch/A50h</a></div>
</blockquote>
<div>Hurra! Da hoffe ich doch dasselbe wie <a href="https://twitter.com/#%21/MarcoKiefer/status/131440887598301184" target="_blank">Marco Kiefer</a>:</div>
<blockquote>
<div><a href="https://twitter.com/#%21/IKEAswitzerland" rel="nofollow" data-screen-name="IKEAswitzerland"><s>@</s><strong>IKEAswitzerland</strong></a> <a href="https://twitter.com/#%21/SciF0r" rel="nofollow" data-screen-name="SciF0r"><s>@</s><strong>SciF0r</strong></a> hoffentlich verstösst diese Idee nicht gegens Gleichstellungsgesetz</div>
</blockquote>
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