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Der FIS Ski World Cup in Adelboden aus Sicht eines Zivilschützers

21.01.2010 | 2 Kommentare

Vor einigen Wochen habe ich mich auf eine Umfrage unserer Zivilschutzorganisation NIDAU plus freiwillig zum Einsatz am Ski World Cup vom 8. bis 10. Januar in Adelboden gemeldet. Die Teilnahme war Freiwillig, weil wir vom Kanton kurzfristig angefragt wurden. Bisher hatte ich noch kein Skirennen live gesehen. Die Gelegenheit, das nun sogar “backstage” mitzuerleben musste ich natürlich nutzen.

Am 8. Januar war es dann so weit. Um 16 Uhr wurde ich zusammen mit den 13 anderen Freiwilligen in einem Duro von Port nach Frutigen transportiert. Wir haben uns im Frutighaus einquartiert. Dort bekamen wir eine Erklärung unserer Aufgaben. Ein Teil der Gruppe wurde zur Verkehrsregelung, der andere zur VIP-Betreuung eingeteilt. Die Aufgabe dieser Betreuung: bei Fragen Auskunft geben, zuvorkommend sein und die gesuchten Zelte bzw. Orte zeigen. Ich wurde der Betreuung zugeteilt.

Am nächsten Tag war es dann so weit. Wir wurden um 5.45 Uhr abgeholt und nach Adelboden gebracht. Dort bekamen wir eine Führung durch das Gelände und die Erklärung, worauf wir achten müssen. Wir hatten einen Posten beim Haupteingang und einen bei und in der Sky-Lounge. Die Sky-Lounge ist eine Plattform zu oberst auf der Tribüne, die übrigens als die grösste Europas gilt. Sie bietet beste Sicht auf die Zielgerade und ist mit Wärmestrahlern, bequemen Sesseln, Toilette, Kaffeemaschinen und Häppchen für zwischendurch ausgestattet. Bekannte Personen wie Bundesrat Ueli Maurer besuchen sie. Der einzige Nachteil ist die mörderisch lange Treppe, die in die Lounge hochführt. Zum Glück gibt es aber noch den Warenlift, mit dem man gelegentlich mitreiten kann ;).

Ich konnte also durch diese Einteilung während dem Rennen in der Sky-Lounge sein und Didier Cuches Sturz beim Riesenslalom mit bester Sicht live mitverfolgen. So ein Skirennen ist schon beeindruckender als im Fernsehen, wenn man mitten drin ist. Da kommt richtig Stimmung auf, nicht zuletzt wegen dem Ambiente durch die Berge. Die Zeit vor, zwischen und nach den Rennen kann man durch die vielen Zelte im Dorf totschlagen. Die Verpflegung ist auch sichergestellt, im VIP-Zelt und Sky-Tent sogar mit Tischen, Stühlen und Bedienung.

Im Staffbereich hingegen läuft etwas ganz anderes. Hier trifft man vom Security-Typen über die Zivilschützer bis zu Militärangehörigen alle Funktionäre. Der Komandoposten befindet sich auf dem Dach des Staff-House (eine riesige Baracke), wo man verpflegt wird und sich wärmen kann. Auch ein Fernseher ist drin – so kann man die Rennen in den Pausen mitverfolgen.

Zusammengefasst hat mir dieser Einsatz gefallen. Er wurde zwar durch Probleme mit dem Transport von Adelboden zurück nach Frutigen überschattet (es ist nicht lustig, nach einem Tag lang frieren noch einmal eine Stunde lang in der Kälte auf den Transport zu warten, weil man zu zehnt ist und die notwendigen achtzen Personen nicht erreicht). Aber hey, ich habe Ueli Maurer und Lara Gut gesehen… und Jasskarten von Ochsner Sport bekommen :). Ich gehe da gerne wieder hin, aber hoffe auf einen besser organisierten Transport.

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Kommentare

2 Responses to “Der FIS Ski World Cup in Adelboden aus Sicht eines Zivilschützers”

  1. Denis Simonet
    January 21st, 2010 @ 19:33

    Neuer Blogpost: Der FIS Ski World Cup in Adelboden aus Sicht eines Zivilschützers http://www.denissimonet.ch/2010/01/21/fis-ski-world-cup/

  2. Reisebüro
    February 1st, 2010 @ 03:49

    [...] Der FIS Ski World Cup in Adelboden aus Sicht eines Zivilschützers [...]

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